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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Projekt „Ausbildung – bleib dran“: Deputation für Arbeit und Gesundheit beschließt weitere Förderung

16.04.2004

Die staatliche Deputation für Arbeit und Gesundheit hat einer weiteren Förderung des Projektes „Ausbildung – bleib dran“ der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen zunächst bis Ende des Jahres zugestimmt. Dafür soll ein Zuschuss in Höhe von 147 299 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gewährt werden. Gibt es weitere ESF-Mittel für das Land Bremen, kann das Projekt – mit dem Ausbildungsverhältnisse im Handwerk stabilisiert und Abbrüchen entgegengewirkt werden soll - bis Ende März 2007 verlängert werden.


Arbeits- und Sozialsenatorin Karin Röpke begrüßte den Beschluss der Deputation. „Mit dem Projekt wird im Lande Bremen seit 2001 ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die Qualität in der dualen Berufsausbildung zu verbessern“, betonte sie. Weiterhin seien jedoch erhebliche Bemühungen notwendig, um bestehende und neue Ausbildungsverhältnisse zu erhalten und Auszubildende zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes arbeiten in Bremen und in Bremerhaven eng mit Berufschulen zusammen, sie bieten für Lehrerinnen und Lehrer Fortbildung an, organisieren Kurse für Ausbilder, beraten Handwerksbetriebe und Auszubildende und schlichten bei Konflikten in Schule und Betrieb. In der bisherigen Laufzeit des Projektes konzen-trierten sie sich auf Ausbildungsberufe, in denen der Anteil derjenigen, die die Ausbildung abbrachen, in den vorangegangenen Jahren besonders hoch war. Geplant ist, die Arbeit auch auf die Ausbildung in Gesundheitsberufen, kaufmännischen Berufen und denen des Hotel- und Gaststättengewerbes auszudehnen.


Begleitet und fachlich unterstützt wird die Arbeit durch den Arbeitsausschuss ‘“AusbildungsabbrecherInnen“ in Bremen und den “Arbeitskreis zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen“ in Bremerhaven. Hier tauschen Vertreterinnen und Vertreter aus Betrieben, Handwerkskammer, Innungen, Fachberufsschulen, Behörden, Arbeitsamt, Träger der Ju-gendberufshilfe, Universität und Gewerkschaften regelmäßig ihre Erfahrungen aus.