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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatorin Karin Röpke beim Richtfest im Stiftungsdorf Gröpelingen der Bremer Heimstiftung

11.10.2002

Von Friedehorst bis VHS – viele Kooperationspartner beteiligt

Die Arbeiten für ein ungewöhnlich vielfältiges Wohn- und Kulturprojekt schreiten zügig voran: Sozialsenatorin Karin Röpke wird am kommenden Montag (14.10.2002) um 10 Uhr zum Richtfest für das Stiftungsdorf Gröpelingen „Alte Feuerwache“ der Bremer Heimstiftung erwartet.


An der Gröpelinger Heerstraße / Elbinger Straße entstehen gegenwärtig 33 Wohnungen für Senioren, eine Wohngruppe für Behinderte aus Friedehorst sowie ein multikulturelles Zentrum mit Ateliers, Gastronomie und Räumen für die Volkshochschule. Zudem wird ein Gebäude mit 13 Wohnungen für ältere türkische Migrantinnen und Migranten errichtet. Damit reagiert die Bremer Heimstiftung auf die Tatsache, dass in Gröpelingen zahlreiche ältere ausländische Mitbürger, vornehmlich Türken, nach Wohnangeboten für ihr Alter suchen.


Im ersten Bauabschnitt der Anlage werden 33 Wohnungen für Senioren gebaut, die dem bewährten Heimstiftungsmodell für ein weitgehend selbstständiges Leben im Alter entsprechen. Diese „Wohnungen mit Service“ sind für ältere Menschen ab 60 Jahren vorgesehen, die je nach individueller Bedarfslage hauswirtschaftliche und/oder pflegerische Leistungen hinzuwählen können. Die ersten Mieter werden ihre zwischen 38 und 52 qm großen Wohnungen im Sommer 2003 beziehen können.


Zum künftigen Stiftungsdorf Gröpelingen gehören zudem zwölf Wohnungen, die für das Projekt einer Hausgemeinschaftsgruppe für leicht dementiell erkrankte Menschen vorgesehen sind. Dieses Angebot wird durch eine Tagesgruppe für Senioren ergänzt, die ihren Alltag mit unterstützender Hilfe noch weitgehend selbstständig meistern können. Komplettiert wird dieser Teil des Stiftungsdorfes durch acht Wohnungen für junge Körperbehinderte aus Friedehorst, die rund um die Uhr pflegerisch versorgt werden.


Zur Einrichtung gehört weiterhin das Gebäude der alten Feuerwache 6, das nach dem Auszug der Feuerwehr im November grundlegend renoviert bzw. umgebaut wird. Vorgesehen ist, dass hier kleinere Betriebe, Initiativen und Büros einziehen und Künstler ihre Ateliers einrichten. Zu den künftigen Nutzern wird auch die Volkshochschule gehören, die ihre Zweigstelle West in die alte Feuerwache verlegt.


Zum mit öffentlichen Mitteln geförderten Konzept gehört zudem eine von Eltern selbst organisierte Krabbelgruppe für Kinder von 1 bis 3 Jahren. Der ebenfalls vorgesehene Saal soll dem gesamten Stadtteil für Veranstaltungen zur Verfügung stehen und eventuell auch gastronomisch genutzt werden.