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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Bündnis für Arbeit in Bremen und Bremerhaven kommt gut voran

31.05.1999

Konkrete Verabredungen werden in fünf Arbeitsgruppen vorbereitet "Das 'Bündnis für Arbeit und Ausbildung in Bremen und Bremerhaven' fängt an zu greifen." Das berichtete heute Arbeitssenator Beckmeyer nach der zweiten Sitzung des Bündnisses im Rathaus. Dort wurde über die bisherigen Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppen diskutiert, und zum Thema "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze" wurden erste Verabredungen getroffen. Dabei wurden erstmals auch die Zahnärztekammer, die Steuerberaterkammer, die Apothekerkammer und weitere "kleine" Kammern in die Aktivitäten zur Gewinnung zusätzlicher Ausbildungsplätze einbezogen


Vereinbart haben die Bündnispartner zunächst diverse Informations- und Werbeaktionen sowie die verstärkte Förderung von Ausbildungsverbünden in den Multimedia- und anderen neuen Berufen. Geplant ist zudem, mit einem neuen Landesprogramm Ausbildungspartnerschaften für sogenannte Lernort-Kooperationen zwischen Schulen, Betrieben und außer- und überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu fördern. Weiter sollen die Aktivitäten der Ausbildungsstellenwerber bei den Kammern ausgedehnt und die Akquisition zusätzlicher Ausbildungsplätze bei Betrieben unter ausländischer Leitung fortgesetzt werden. Darüber hinaus wird es künftig eine einheitliche und untereinander abgestimmte Ausbildungsstatistik geben, die eine objektive Interpretation der Daten ermöglicht.


"Wir kommen mit dem Bündnis zügig voran", erklärte Senator Beckmeyer. Neben der Arbeitsgruppe ‚Jugendarbeitslosigkeit' hätte auch die Arbeitsgruppe zum Thema ‚Illegale Beschäftigung' ihre Arbeit bereits aufgenommen, zwei weitere Arbeitsgruppen zu den Themen ‚arbeitszeitpolitische Maßnahmen' sowie ‚innovative Wirtschaftspolitik' würden sich erstmals im Juni treffen. "Ich gehe davon aus, daß zum Herbst aus allen Arbeitsgruppen greifbare Ergebnisse vorliegen", so Beckmeyer.


An dem Bremer und Bremerhavener Bündnis, das am 26. April dieses Jahres ins Leben gerufen worden ist, sind Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kammern, Arbeitsämter und Senatsressorts beteiligt. In fünf Arbeitsgruppen zu den Themen:


- Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit / Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze,


- Vermeidung und Bekämpfung der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit, Unterstützung arbeitszeitpolitischer Maßnahmen,


- Qualifizierungsprogramme zur Unterstützung des Strukturwandels sowie


- Maßnahmen für Langzeitarbeitslose, zur Förderung der Existenzgründung und zur Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt,


- Innovative Wirtschaftspolitik zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen


will das Bündnis konkrete Verabredungen vorbereiten, die in Bremen und Bremerhaven umgesetzt werden können und die der Sicherung vorhandener Arbeitsplätze, der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Sicherung der Ausbildung in Bremen und Bremerhaven dienen.