Sie sind hier:
  • Pressemitteilungen
  • Archiv
  • "Ausreichendes Ausbildungsplatzangebot sicherstellen"
    Antrittsbesuch der neuen Arbeits- und Sozialsenatorin Hilde Adolf beim Bremer DGB

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

"Ausreichendes Ausbildungsplatzangebot sicherstellen"
Antrittsbesuch der neuen Arbeits- und Sozialsenatorin Hilde Adolf beim Bremer DGB

09.07.1999

"Für das kommende Ausbildungsjahr muß sichergestellt werden, daß für alle Jugendlichen, die eine Ausbildung beginnen wollen, ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsplätzen zur Verfügung steht." Das erklärte heute die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Hilde Adolf, bei ihrem Antrittsbesuch bei der Bremer DGB-Vorsitzenden Helga Ziegert. Adolf und Ziegert waren sich einig, daß das duale Ausbildungssystem nach wie vor vorbildlich sei. Wenn die Zahl der ausbildenden Betriebe jedoch weiter abnehme und stattdessen die staatlich finanzierte außerbetriebliche oder vollzeitschulische Ausbildung steige, werde das bewährte System aufs Spiel gesetzt. Die Senatorin und die Bremer DGB-Vorsitzende begrüßten in diesem Zusammenhang die Zusage der Wirtschaft beim Bündnis für Arbeit in Bonn, dieses Jahr nicht nur den demographisch bedingten Zusatzbedarf an betrieblichen Ausbildungsplätzen zu decken, sondern darüber hinaus mindestens 10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

"Wir brauchen auch in Zukunft einen großen gesellschaftlichen Konsens, daß jedem jungen Menschen, der kann und will, eine Ausbildung angeboten wird", sagte Senatorin Adolf. Dieser Konsens sei im Bündnis für Arbeit auf Bundesebene geglückt und müsse auch im Bremer und Bremerhavener Bündnis für Arbeit und Ausbildung erreicht werden. Die Senatorin zeigte sich zuversichtlich, daß dies gelingen werde, denn in den vergangenen Jahren seien in Bremen und Bremerhaven beträchtliche Erfolge bei der Schaffung neuer Ausbildungslätze erzielt worden.

Adolf und Ziegert stellten gemeinsam fest, daß sich die Frage nach einer Neuregelung der Finanzierung der Ausbildung dann stelle, wenn freiwillige Lösungen nicht das gewünschte Ziel brächten. Allerdings sei diese Frage nicht in Bremen, sondern auf Bundesebene zu regeln.