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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Bremer Gesundheitssenatorin begrüßt Bonner Kompromiß mit Ärzteschaft


18.08.1999

Ärztliches Notprogramm zur Arzneimittelversorgung ist vom Tisch

Bremens Gesundheitssenatorin Hilde Adolf hat heute das Einlenken der Ärzteschaft im Streit um das Arzneimittelbudget begrüßt. "Das von den Ärzten angekündigte Notprogramm zur eingeschränkten Versorgung mit Arzneimitteln ist damit vom Tisch. Für die Patienten besteht wieder Sicherheit, alle medizinisch notwendigen Arznei- oder Heilmittel weiter zu erhalten wie bisher. Kein Patient muss Angst haben, nicht mehr mit dem Notwendigen versorgt zu werden."

Senatorin Adolf wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Bremen und Bremerhaven in dieser Frage schon vorher weitgehend Einvernehmen mit der Kassenärztlichen Vereinigung und damit mit der Ärzteschaft sowie den Krankenkassen bestanden habe. Hier gebe es ausgesprochene Bemühungen und eine hohe Verantwortlichkeit für eine wirtschaftliche Verordnungspraxis, die gleichwohl qualitativ hochwertig sei.

Es zeige sich immer wieder, so die Gesundheitssenatorin, dass beim guten Willen aller Beteiligten ein Konsens möglich ist. Diese Erfahrung mache sie auch bei den Gesprächen ihres Ressorts zur anstehenden Gesundheitsreform mit den Interessenvertretern der hiesigen Ärzteschaft. Natürlich gebe es immer wieder gegensätzliche Interessen, aber die dürften eben nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden. Darüber seien sich alle Beteiligten einig.