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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Wechsel an der Spitze der Werkstatt Bremen

27.09.1999

Jan-Christian Stegmann tritt Nachfolge von Hannelore Stöver an

Wechsel an der Spitze der Werkstatt Bremen: Am 1. Oktober übernimmt Jan-Christian Stegmann (50) die Geschäftsführung des Eigenbetriebs der Stadt Bremen und wird damit Nachfolger von Hannelore Stöver, die in den Ruhestand gegangen ist. Der Betrieb ist mit seinen 1800 Arbeitsplätzen für Behinderte bundesweit der größte Träger. Außerdem koordiniert die Werkstatt Bremen im Auftrag des Senators für Arbeit und Soziales das Programm zur Beschäftigung und Qualifizierung von Sozialhilfeempfängern, denen somit wieder zu einem Arbeitsplatz verholfen werden soll. Zur Zeit sind dies rund 1000 Beschäftigte.


"Mit Stegmann konnte ein ausgewiesener Fachmann in der Führung großer komplexer sozialer Einrichtungen gewonnen werden", so Arbeits- und Sozialsenatorin Hilde Adolf. Er sei ein kompetenter Nachfolger von Hannelore Stöver, der "engagierten Streiterin für die Anliegen behinderter Menschen".


Stegmann ist Diplom-Sozialwirt, er stammt aus Hamburg, ist verheiratet und hat fünf Kinder. Zuletzt war er Geschäftsführer der Werkstatt Frankfurt, die mit 1400 Beschäftigten eine der größten Beschäftigungsgesellschaften Deutschlands ist. Unter der Leitung des erfahrenen Fachmanns wurde die Werkstatt Frankfurt zu einem modernen sozialen Dienstleistungs-Unternehmen umstrukturiert. Hauptaufgabe dieser Gesellschaft ist die Personalentwicklung und die Beratung, Qualifizierung, Beschäftigung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. Von 1991 bis 1996 war Stegmann stellvertretender Vorstandsvorsitzender und kaufmännischer Vorstand der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal im Verbund der Bodelschwinghschen Anstalten, Bethel. Hier wurden nach der Wende unter seiner Leitung Behinderten-Werkstätten und Wohn- und Altenpflegeeinrichtungen im Bundesland Brandenburg neu ausgerichtet oder aufgebaut. Verwaltungserfahrung erwarb sich Stegmann bei der Hamburger Sozialbehörde.