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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Sonderprogramm von Flüchtlingen aus dem Kosovo gut angenommen

13.01.2000

Einmalige Überbrückungshilfen bis zu 4000 Mark für Familien. Senatorin Adolf: Rückkehrern wird Neubeginn erleichtert

Das Hilfsprogramm des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales für in der Stadt Bremen lebende rückkehrwillige Flüchtlinge aus dem Kosovo ist gut angenommen worden. Nach Auskunft der Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge sind von Juli bis Dezember des vergangenen Jahres 106 Männer, Frauen und Kinder in ihre Heimat zurückgekehrt. Darunter waren 46 Personen, die die Rückkehrhilfen des Sonderprogramms seit November - dem Start des Programms - und im Dezember in Anspruch genommen haben.


Ende Juni 1999 wohnten 490 Kosovaren und Kosovarinnen in der Stadt Bremen.


Das ursprünglich bis Ende Dezember 1999 befristete und nunmehr bis Ende Februar dieses Jahres verlängerte Sonderprogramm des Ressorts sieht vor, dass freiwilligen Rückkehrer/innen einmalige Überbrückungs-Hilfen gewährt werden. Gezahlt werden 1500 Mark für einen Erwachsenen, 250 Mark pro Kind bis zu 12 Jahren oder maximal 4000 Mark je Familie. "Damit", so Sozialsenatorin Hilde Adolf, "soll den Heimkehrenden der Neuanfang erleichtert werden."


Interessierte Kosovo-Flüchtlinge können noch bis zum 29. Februar Anträge stellen. Möglich ist dies bei der Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge (Herr Ewerts, Telefon: 361 9243, Hans-Böckler-Straße 9, Volkshaus, Zimmer 105).