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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

46 Projekte werden gefördert

29.09.2000

Deputation für Arbeit und Gesundheit stimmt Zuschüssen in Höhe von 32,26 Millionen Mark zu

46 Projekte für mehr als 10 000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollen bis einschließlich des Jahres 2004 aus dem Qualifizierungsfonds des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms (BAP) gefördert werden. Die staatliche Deputation für Arbeit und Gesundheit hat heute (29. September 2000) einer entsprechenden Prioritätenliste zugestimmt, die von den Ressorts für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, für Bildung und Wissenschaft sowie für Wirtschaft und Häfen im Rahmen der "Qualifizierungsoffensive für den Strukturwandel" vorgelegt worden war.


Die 46 Projekte – davon 21 in Bremerhaven – werden mit 32,26 Millionen Mark aus dem Qualifizierungsfonds bezuschusst. Es sind Mittel der Europäischen Union und des Landes.

Rechnet man die Förderung durch die Arbeitsämter und durch andere Ressorts sowie die Beiträge der Teilnehmer und Teilnehmerinnen oder von Firmen hinzu, ergibt sich, dass insgesamt ein Volumen von 95,90 Millionen Mark bewegt wird. "Der öffentliche Beitrag belegt einmal mehr, wie sehr wir uns anstrengen, um Arbeitslosen zu einer Beschäftigung zu verhelfen und Beschäftigten die Arbeitsplätze zu sichern", freute sich die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales über die Zustimmung der Deputation.


Elf Förderschwerpunkte sind in der Prioritätenliste festgelegt worden. Dazu zählen die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologien, Multimedia und Electronic-Commerce, der Dienstleistungssektor (insbesondere der Tourismus), der Bereich Gesundheit und Qualifizierung im Strafvollzug. Die Vorhaben, die öffentliche Zuschüsse erhalten, dienen der Qualifizierung von Arbeitslosen, der Weiterbildung Beschäftigter oder es sind (Kombi-) Projekte, von denen sowohl Arbeitslose, Beschäftigte und auch Betriebe profitieren können.


Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der zur Förderung vorgeschlagenen Kurse, Fortbildungen, Umschulungen und Lehrgängen sowie die der Teilnehmer/innen deutlich erhöht. Während 1999 insgesamt 20 Projekte in fünf Förderfeldern vorgeschlagen und bezuschusst wurden, hat sich diese Zahl nun mehr als verdoppelt.