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    Symposium am 4. November 2000 im Haus im Park / ZKH Bremen Ost

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Organspende – Organtransplantation: Eine gemeinsame Herausforderung
Symposium am 4. November 2000 im Haus im Park / ZKH Bremen Ost

30.10.2000

Ein überregionales Fachsymposium zur Organspende / Organtransplantation findet am kommenden Sonnabend (4. November 2000) im Haus im Park des Zentralkrankenhauses Bremen Ost statt. Veranstaltet wird es gemeinsam vom Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, dem Bremer Transplantationszentrum und dem Verein zur Bekämpfung chronischer Nierenerkrankungen. Senatorin Hilde Adolf wird das Symposium eröffnen.

Die Veranstaltung ist vor dem Hintergrund des Transplantationsgesetzes dem gesamten Spektrum des Bereichs der Organspende gewidmet, der teilweise einen sehr sensiblen Umgang erfordert. Zum Thema „Hirntod“ werden sich Medizinerinnen und Mediziner äußern, auch die psychologische Betreuung von Angehörigen wird zur Sprache kommen. Das Pflegepersonal wird über die Belastungen und Herausforderungen bei der Pflege von hirntoten Menschen vor der Entnahme von Organen berichten.

Auch der Themenbereich der Organtransplantation wird ausführlich behandelt werden. Die Erfolge bei der Übertragung verschiedener Organe werden von namhaften Experten dargestellt. Ein betroffener transplantierter Patient wird über sein Schicksal berichten.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Organspende – Organtransplantation - Eine gemeinsame Herausforderung“. Nur im Zusammenwirken zwischen der Bevölkerung, den Krankenhäusern und den Gesundheitsbehörden sowie der Deutschen Stiftung Organtransplantation als Koordinierungsstelle wird es zu erreichen sein, dass genügend Spenderorgane zur Verfügung stehen.

Aus Anlass des Symposiums dankt Senatorin Adolf dem Bremer Transplantationszentrum am Zentralkrankenhaus St.-Jürgen-Straße für die langjährige erfolgreiche Arbeit (seit der Gründung 1988 wurden insgesamt 450 Nieren transplantiert). Die Senatorin weist auch darauf hin, dass bundesweit nur circa 4 Prozent der Bevölkerung über einen Spenderausweis verfügen. In Deutschland warten noch immer Tausende von Menschen auf ein Spenderorgan. In Bremen zum Beispiel benötigen derzeit rund 300 Betroffene dringend eine Niere.