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    Verantwortung setzt die Grenze“ versteigert

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Gemälde wird zugunsten des Aktionsbündnisses „Alkohol –
Verantwortung setzt die Grenze“ versteigert

22.11.2000

„Bleib aufmerksam“ ist der Titel des Gemäldes von Volker Noffke, das der Künstler für einen guten Zweck zur Verfügung stellt. Das Kunstwerk kann meistbietend ersteigert werden, der Erlös kommt der Arbeit des Aktionsbündnisses „Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze“ zugute. Dieses Bündnis war im Frühjahr dieses Jahres unter Federführung der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Hilde Adolf, ins Leben gerufen worden war. Mittlerweile gibt es rund 80 Bündnispartner, die sich für das gemeinsame Ziel – einen kontrollierten und bewußten Umgang mit Alkohol und gegen den missbräuchlichen Konsum – einsetzen. Zu den Partnern gehören Firmen, Vereine und Verbände, Institutionen und Gruppierungen aus allen gesellschaftlichen Bereichen.

Im Rahmen der Ausstellung „Farbe bekennen! Für die Grenze des Alkohols“ sind die Bilder, Collagen und Installationen von Volker Noffke noch bis zum 8. Dezember in den Räumen der Gmünder Ersatzkasse (GEK), Violenstraße 12, zu sehen.

Der Künstler, der alkoholabhängig war und seit zwei Jahren abstinent ist, möchte mit seinem Bekenntnis und seinen Werken Betroffenen Mut machen, sich aus der Sucht zu befreien. Senatorin Adolf: „Ich danke dem Künstler ganz herzlich, dass er unsere Arbeit unterstützt, und uns eines seiner Werke zur Verfügung stellt. Ich hoffe, dass sich viele Bremer und Bremerinnen daran beteiligen, das Bild zu ersteigen. Den Erlös werden wir für Aktionen verwenden, die den verantwortlichen Umgang mit alkoholischen Getränken fördern beziehungsweise einem Missbrauch entgegenwirken.“

Ab dem heutigen Mittwoch, 22. November, bis zum 10. Dezember ist das zu ersteigernde Gemälde im Schaufenster der Bremer Zentralbibliothek, Schüsselkorb 15, ausgestellt.

Vom 13. bis 21. Dezember ist das Bild im Foyer der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt, zu sehen. Wer mitsteigern will (Mindestgebot DM 200,00) gebe bitte bis zum 21. Dezember ein Gebot im Uni-Büro der GEK Bremen ab unter der Fax-Nummer: (0421) 218-9662. Für weitere Informationen steht Herr Jens Weinehl, Tel. (0421) 218-9661 zur Verfügung.