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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport


Staatsrat Dr. Arnold Knigge: Umgang mit Frühgeborenen und deren Eltern beispielgebend

21.12.2000


Lob für gute Arbeit der Kinderklinik in Bremen-Nord

Anlässlich der Einweihung der sanierten und umgebauten neonatalen Intensivstation K2 der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Zentralkrankenhauses (ZKH) Bremen-Nord hat Staatsrat Dr. Arnold Knigge heute (21. Dezember 2000) die gute Arbeit und die beispielhaften Konzepte der Klinik gelobt. Nach Angaben des Staatsrates im Ressort für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales haben die Mitarbeitenden auf der K2 – vor allen anderen Kliniken Bremens – elternorientierte Konzepte in der Arbeit mit ihren intensiv zu pflegenden Neugeborenen entwickelt. Sie haben sich in die europaweit geführte Debatte um die sanfte Pflege von Frühge-borenen eingebracht. Seitdem, so Knigge, stünden nicht mehr nur frühgeborene Kinder im Vordergrund von Pflege und medizinischer Versorgung, sondern auch die wichtige Einheit von Eltern und Kind.


Eltern frühgeborener Kinder seien auch als "frühgeborene Eltern" begriffen worden. Dr. Knigge: "Es war ein deutliches Umdenken und Umorganisieren der Arbeit auf der Station erforderlich." Konsequente Folge seien die Einrichtung einer Elterngruppe frühgeborener Kinder, in der mit fachlicher Begleitung (zusammen mit der Frauenklinik) die spezifischen Problemlagen der Eltern besprochen und bearbeitet werden können. "Auch dieses Konzept ist beispielgebend", betonte der Staatsrat.


Das Engagement seines Ressorts als auch der Deputation für Arbeit und Gesundheit für die leistungs- und kostenintensive Grundsanierung der Neonatologie einschließlich der notwendigen Umbauarbeiten zeige, dass die geburtshilfliche und die pädiatrische Abteilung des Zentralkrankenhauses Bremen-Nord ihre Aufgaben und ihren


Standort in der klinischen Versorgung der Stadtgemeinde Bremen – und auch die Versorgungsaufgaben für das niedersächsische Umland – hätten und behalten sollten.


Dr. Knigge: "Die kleinen Menschen, die hier betreut werden, werden sich in ihrem späteren Leben nicht an dieses Haus und diese Station erinnern können. Aber der Aufenthalt hier wird möglichst Vielen Segen und Gesundheit gebracht haben. Die Kinder werden etwas Bleibendes von hier mitnehmen, denn Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen."