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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Programm „Ältere in Arbeit“ sehr gut angenommen worden - Arbeitsressort bewilligt in diesem Jahr rund 300 Anträge

18.04.2001

Auf unerwartet große Resonanz ist das Landesprogramm „Ältere in Arbeit“ des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales gestoßen. Während im vergangenen Jahr bereits rund 150 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen durch Eingliederungszuschüsse gefördert wurden, kommen in diesem Jahr nochmals circa 150 dazu, so dass insgesamt etwa 300 in den Genuss der Förderung kommen. Dazu gehören beispielsweise die „Conciergen“ in Bremen-Tenever und das Projekt „Saubere Stadt“ in Bremerhaven. Alles in allem werden damit über die Planung hinaus im laufenden Jahr rund 11 Millionen Mark aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für das Programm eingesetzt. „Weitere Anträge für eine Förderung im sogenannten 2. Arbeitsmarkt können für 2001 jetzt leider nicht mehr angenommen werden, das Programm wird jedoch in den kommenden Jahren fortgeführt“, stellt Arbeitssenatorin Hilde Adolf fest. Für dieses Jahr sei es ausgeschöpft. Entsprechend der Bewilligungs-Praxis des Arbeitsamtes werden die vorliegenden Anträge möglichst für einen Zwei-Jahres-Zeitraum bewilligt, darüber hinausgehende Verlängerungen seien nicht möglich.

Mit dem Programm wird eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung älterer Arbeitsloser dadurch gefördert, dass die von den Arbeitsämtern gewährten Zuschüsse zu den Lohnkosten vom Ressort auf bis zu 100 Prozent aufgestockt werden können. Neu an dem Programm ist, dass die bisher ausschließlich auf Beschäftigungsverhältnisse im sogenannten 2. Arbeitsmarkt ausgerichtete Förderung erweitert wurde um die Möglichkeit, zusätzliche Eingliederungzuschüsse auch dann zu zahlen, wenn Wirtschaftsunternehmen Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Ganz überwiegend kam die Hilfe bisher Beschäftigten auf dem 2. Arbeitsmarkt zugute. Senatorin Adolf: „Mittelfristig wollen wir jedoch erreichen, dass mehr ältere Arbeitslose in den 1. Arbeitsmarkt eingegliedert werden.“ Hierfür stehen auch im laufenden Jahr noch Mittel zur Verfügung.

Für die Sitzung der Deputation für Arbeit und Gesundheit im Mai kündigte die Senatorin einen Bericht zum Programm „Ältere in Arbeit“ an.