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Die Senatorin für Finanzen

Pressemitteilung mit Foto Senator Dr. Nußbaum: „Eine neue Entwicklungsstufe in der Zusammenarbeit zwischen den norddeutschen Ländern“

15.12.2006

Niederlassung des größten deutschen IT-Verwaltungsdienstleisters in Bremen beschlossen – Staatsrat Hans-Henning Lühr unterzeichnete Vertrag zwischen Dataport und Bremen

Bremen wird ab 1.Januar 2007 ein Standort des größten öffentlichen IT-Dienstleisters Deutschlands. Die Bremische Bürgerschaft beschloss gestern (14.12.2006) das dazu notwendige Gesetz, dass den Übergang des bisherigen Dienstleisters fidatas bremen auf die Anstalt öffentlichen Rechts Dataport regelt. Dataport ist bereits der IT-Dienstleister der hamburgischen und schleswig-holsteinischen Landesregierungen und vieler Kommunalverwaltungen. Auch im Steuerbereich bietet Dataport, an dem ebenfalls das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt ist, gemeinsame Rechenleistungen für die vier norddeutschen Länder an.


Bremen wird am 1. Januar 2007 ein Standort des größten öffentlichen IT-Dienstleisters Deutschlands: Dataport-Vorstandsvorsitzender Matthias Kammer, Staatsrat Hans-Henning Lühr vom Senator für Finanzen und Staatssekretär Klaus Schlie (Schleswig-Holstein) als Dataport-Verwaltungsratsvorsitrzender (von links) unterzeichneten heute Nachmittag den Vertrag über die Zusammenarbeit.


Parallel stimmte der Verwaltungsrat von Dataport in Kiel einem Vertragsentwurf zu, mit der die Details der Niederlassungsgründung in Bremen geregelt wurden. Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum stellte zu der wichtigen Entscheidung fest: „Mit diesem norddeutschen Verbund der Zusammenarbeit haben wir eine effiziente Lösung gefunden und die Verwaltungskooperation zwischen den Ländern auf eine neue Entwicklungsstufe gestellt. Durch diese gemeinsame und personell gut ausgestattete bremische Niederlassung von Dataport wird die Zielsetzung des Senats zum weiteren Ausbau der norddeutschen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der IT erheblich gefördert. Dataport hat damit als ein zentraler IT-Dienstleister für die Freie Hansestadt Bremen eine besondere Rolle zugewiesen bekommen“.

Auf dem Wege der Gesamtrechtsnachfolge tritt Dataport in alle Rechte, Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten ein, die bislang dem Landeseigenbetrieb fidatas zugewiesen waren. Hierzu gehören IT-Dienstleistungen für die Justizverwaltung genauso wie die gesamte Informationstechnologie der Finanzämter und des Stadtamtes. Geplant sind weitere einschlägige Aufgaben aus dem Sozialressort sowie vom Senator für Finanzen (Haushalsverfahren und Gehaltsabrechungen). Dataport als Anstalt öffentlichen Rechts der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen übernimmt damit auch alle Dienst- und Arbeitsverhältnisse von fidatas. Diese länderübergreifende Anstalt mit bisher etwa 1.300 Beschäftigten wird damit um rund 170 Beschäftigte in der Niederlassung Bremen anwachsen. Staatsrat Hans-Henning Lühr vom Senator für Finanzen: „Dataport ist damit der größte öffentliche IT-Dienstleister Deutschlands“.

Realisierung ein Jahr früher als geplant

Neben den Tätigkeitsfeldern von fidatas Bremen wurden auch die bisherigen IT-Dienstleistungen der ID Bremen GmbH in die Bündelung einbezogen. Einvernehmlich mit dem Partner T-Systems waren Beschäftigte der ID Bremen bereits auf den Eigenbetrieb fidatas übergeleitet worden, so dass diese nun gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von fidatas zu Dataport wechseln werden.

Staatsrat Hans-Henning Lühr, der im Hause des Senators für Finanzen die Verhandlungen zur Niederlassungsgründung geführt hat und den Vertrag der Zusammenarbeit zwischen Bremen und Dataport gestern Nachmittag (14.12.2006) unterzeichnete, freut sich über die schnelle Umsetzung: „Mit dem 1. Januar 2007 wird die Niederlassung Bremen von Dataport sogar ein Jahr schneller als ursprünglich geplant Wirklichkeit. Damit ist es uns gelungen, in der bremischen Niederlassung fast den gesamten Sachverstand der bisherigen Bremer verwaltungsnahen IT-Dienstleister zu konzentrieren.“ Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeute dies eine berufliche Zukunft, wie sie kein anderer IT-Dienstleister in Deutschland bieten könne: „Nämlich ein hoher Innovationsgrad und attraktive Aufgaben – und das am Standort Bremen. Davon werden nicht nur die Niederlassung Bremen, sondern alle bremischen Behörden profitieren.“

[Foto: Dataport]