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Die Senatorin für Finanzen

Pressemitteilung mit Foto Senator Dr. Nußbaum überreicht Höchstprämie an Küchenleiterin für Verbesserungsvorschlag

26.09.2006

Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum hat heute (26.9.2006) die Küchenleiterin Sonja Huismann der Kita Hohwisch für ihren Verbesserungsvorschlag mit einer Höchstprämie in Höhe von 12.500 Euro ausgezeichnet. Senator Dr. Nußbaum: "Für eine gesunde Kinderernährung flexibel und günstiger einkaufen, das ist ein vorbildlicher Vorschlag. Zum einen werden über eine flexible Einkaufspolitik Einsparpotenziale im Beschaffungswesen genutzt. Das ist richtungweisend auch für andere Bereiche. Zum anderen unterstreicht dieser Vorschlag auch das Kostenbewusstsein und die hohe Kompetenz der Kita-Mitarbeiterinnen. Sie sind der Schlüssel für bewusste Ernährung und hohe Betreuungsqualität in den städtischen Kita's."


Senator Dr. Ulrich Nußbaum und Sonja Huismann bei der Überreichung der Urkunde


Bisher wurden nämlich für die Kindertagesheime jährlich zwei Ausschreibungen für die Bereiche Tiefkühlkost und Nährmittel (Zucker, Salz usw.) durchgeführt. Der Anbieter, der den Zuschlag erhielt, verpflichtete sich zur Lieferung frei Haus und zu Festpreisen. Im Gegenzug waren die städtischen Kindertagesheime verpflichtet, nur bei diesem Anbieter zu den festgelegten Konditionen einzukaufen.

Für Sonja Huismann war es ein Ärgernis, dass man bei dieser Vergabepraxis Sonderangebote überhaupt nicht nutzen konnte. Im Rahmen des Betrieblichen Vorschlagswesens des Senators für Finanzen für den öffentlichen Dienst machte sie deshalb den Vorschlag, auf Ausschreibungen zu verzichten, um unter anderem kurzfristig auf Sonderangebote zu reagieren und diese dann auch wahrzunehmen zu können. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenzsituation bieten nämlich immer mehr Firmen vor Ort Sonderangebote an, die unter den ausgehandelten Ausschreibungspreisen liegen. Qualität und Leistungen dieser Anbieter (wie z.B. Lieferung frei Haus und Kundenbetreuung) sind mit den bisherigen vergleichbar.

Der Vorschlag der Küchenleiterin wurde innerhalb des Fachbereichs abgestimmt und vergaberechtlich als umsetzbar bewertet. Im Rahmen einer erfolgreichen Erprobung wurde festgestellt, dass dieser Verbesserungsvorschlag jährliche Einsparungen in Höhe von 3 Prozent bzw. 50.000 Euro erbringt.


Foto: Das Pressereferat des Senators für Finanzen