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Die Senatorin für Finanzen

Fünf Meisterinnen in der städtischen Hauswirtschaft freigesprochen

29.05.2006

Personaldirektor Dr. Zech überreichte die Briefe: „Absolventinnen sollen sich aktiv für die Ausbildung von Hauswirtschafterinnen einsetzen

In einem feierlichen Rahmen wurden heute Nachmittag (29.5.2006) im Haus des Reiches fünf Frauen als Meisterinnen in der städtischen Hauswirtschaft freigesprochen. Personaldirektor Dr. Reinhold Zech vom Senator für Finanzen als zuständige Stelle für die Berufsausbildung im bremischen öffentlichen Dienst überreichte die Meisterbriefe und würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der „frischgebackenen“ Meisterinnen: „Mit dem Bestehen der Meisterprüfung in der städtischen Haus-wirtschaft haben Sie bewiesen, dass Sie Haushalte mit unterschiedlichen Strukturen als Fach- und Führungskraft selbständig und eigenverantwortlich leiten können. Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie all die erworbenen und bewiesenen Qualifikationen in Ihrer beruflichen Tätigkeit im vollen Umfang anwenden können“.

Die Freisprechung hat in Handwerksberufen eine lange Tradition. Die Auszubildenden wurden mit ihr von den Verpflichtungen der Lehrzeit freigesprochen und konnten nun selbständig arbeiten. Auf dem Weg zur Hauswirtschaftsmeisterin mussten die heute freigesprochenen Frauen ca. 600 Unterrichtsstunden absolvieren. Dabei wurden ihnen unter anderem Kenntnisse in den Fächern Ernährung, Hygiene, Haushaltstechnik, aber auch Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, des Rechts- und Sozialwesens vermittelt. Die aus mehreren Teilen bestehende Meisterprüfung bescheinigt ihnen nun ein umfassendes theoretisches Wissen und praktisches Können in ihrem Handwerk, in kaufmännischen Belangen und der Ausbildung des Nachwuch-ses.

Hinsichtlich der Ausbildungsbefähigung appellierte Personaldirektor Dr. Zech an die neuen Meisterinnen, sich aktiv für die Ausbildung einzusetzen, damit möglichst viele junge Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft bekommen. Er wünschte ihnen alles Gute im weiteren Berufsleben und viel Erfolg im sich verschärfenden Wettbewerb um Kunden und die Qualität hauswirtschaftlicher Dienstleistungen.

Bei den freigesprochenen Meisterinnen in der städtischen Hauswirtschaft handelt es sich um Andrea Bergens, Sylvia Glaser, Susanne Praßni, Martina Langanke und Bettina Jaeschke (alle aus Bremen).