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Die Senatorin für Finanzen

Finanzsenator sichert Weiterführung von „bremen_service - die neubürgeragentur“

12.12.2005

Seit drei Jahren verfügt Bremen als erste deutsche Stadt über eine Neubürgeragentur. In Zusammenarbeit mit bremischen Unternehmen, auf regionalen Messen, im Rahmen von Promotion-Maßnahmen und im direkten Kontakt im Büro in der Pelzerstraße werden Menschen gezielt angesprochen und über die Vorzüge in Bremen zu leben informiert. Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum: „Neben den einfachen Verwaltungsdienstleistungen, die im benachbarten BürgerServiceCenter-Mitte erledigt werden können, erhalten vor allem Menschen, die neu nach Bremen kommen, eine qualifizierte Beratung von der Wohnungssuche über das Angebot von Schulen und Kindergärten bis hin zu Freizeitangeboten und vieles mehr“.
Mit der Verlängerung der Pilotphase um ein Jahr konnte die Neubürgeragentur als innovatives Projekt im Jahr 2005 letztmalig aus dem sogenannten Fonds für betriebswirtschaftlich rentable Maßnahmen finanziert werden. Diese Finanzierung kann aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht weiter fortgesetzt werden. Um die positive Imagewirkung von bremen_service - die Neubürgeragentur dennoch weiterhin sichern und das in der Pilotphase aufgebaute Know-How für Bremen erhalten zu können, übernimmt zunächst der Senator für Finanzen die weitere Finanzierung in Höhe von rund 590.000 € aus zentralen Haushaltsmitteln.
Der Senat hat sich heute (12.12.2005) auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem privaten Betreiberbüro für die Kernaufgaben der Neubürgeragentur verständigt und strebt für die Fortführung der Neubürgerwerbung eine stärkere Vernetzung mit den Aktivitäten der zuständigen Fachressorts an. Dies betrifft vor allem Aufgaben des Stadtmarketings, des Bürgerservices und des Internet-Auftritts.
Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum: „bremen_service ist eine echte Innovation im Stadtmarketing. Für unsere Sanierungspolitik brauchen wir nicht nur eiserne Haushaltsdisziplin, sondern auch gute Ideen wie die Neubürgeragentur“. Impulse für die Dienstleistungsqualität der Verwaltung seien dabei ausdrücklich erwünscht: „Die Frage der Servicequalität lässt sich nicht einfach delegieren. Der weitere Erfolg der Neubürgeragentur wird davon abhängen, wie stark die Fachressorts die Neubürgerwerbung im Rahmen ihrer Zuständigkeiten zu ihrer Sache machen“.