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Die Senatorin für Finanzen

Die Strukturfragen des Standorts Bremerhaven stärker in den Blick nehmen

26.09.2003

IHK-Ausschuss Fischwirtschaft und Senator Dr. Ulrich Nußbaum in Beurteilungen einig

Die Strukturfragen des Standorts Bremerhaven müssen auch auf dem Gebiet der Lebensmittelverarbeitungs-Wirtschaft stärker in den Mittelpunkt gestellt werden. In dieser Einschätzung waren sich gestern (25.9.2003) der Fischwirtschaftliche Ausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) und Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum in einem Gespräch in Bremerhaven einig. Nußbaum, der sich aus seiner bisherigen Unternehmertätigkeit der Bremerhavener Wirtschaft eng verbunden fühlt, sagte den IHK-Vertretern einen weiteren fairen partnerschaftlichen Austausch zu, ohne in andere Ressort-Zuständigkeiten eingreifen zu wollen. Dies diene nicht zuletzt auch der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Seestadt.

In diesem Zusammenhang müsse sich die hiesige Fischwirtschaft als bedeutender Zweig der Lebensmittel-Industrie – so der Senator – den durch die EU-Osterweiterung zu erwartenden Herausforderungen stellen. Hier seien auch die Politik und die Sozialpartner gefordert.

Einig waren sich die Bremerhavener Unternehmer und Dr. Nußbaum ebenso über weitere wirtschaftliche und verkehrspolitische Fragen des Küstenraumes: Die Wirtschaftsvertreter der IHK sprachen sich im Interesse der gesamten Region dafür aus, das Thema „Küstenautobahn“ stärker beim Bund und beim Land Niedersachsen vorzubringen. Nach Darlegung des Finanzsenators müssten auch die Förderinstrumente auf EU-Ebene (FIAF-Kofinanzierung) zugunsten der Fischwirtschaft erhalten bleiben. Dem Fortbestand dieser Förderung sollten die Unternehmer besondere Aufmerksamkeit schenken und gegebenenfalls energisch für Ihre wirtschaftlichen Interessen eintreten.