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Die Senatorin für Finanzen

www.bremen.de: Unter Leitung der neuen bremen.online GmbH gibt es jetzt erste Änderungen

11.04.2003

bremen.online GmbH heißt die neue Gesellschaft, die die anerkannt hohe Qualität von www.bremen.de auch in Zukunft sichern soll. Sie übernimmt neben redaktionellen Serviceleistungen auch die kommerzielle Verwertung des Stadtinformationssystems für die Freie Hansestadt Bremen und soll sich bereits nach einem Jahr weitgehend wirtschaftlich selbst tragen. Dies ist nur möglich, weil die Verantwortung und die Kosten für den technischen Betrieb beim Senator für Finanzen verbleiben. „Insofern ist die Gründung der bremen.online als städtische GmbH ein erster, kleiner und kontrollierbarer Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Firma erfolgreich ist, kann wieder über einen umfassenden Betrieb und die Aufnahme weiterer Gesellschafter nachgedacht werden,“ so Gisela Schwellach, beim Senator für Finanzen zuständig für bremen.de.

Am 20. Juli 2000 hatte der Senat die Sondierungsverhandlungen mit privaten Partnern mit dem Ziel einer Public-Private-Partnership beschlossen, um den Betrieb des Stadtportals auch kommerziell abzusichern. Das von der Freien Hansestadt Bremen diesbezüglich eingeleitete Vergabeverfahren musste jedoch Mitte 2002 ohne das angestrebte Ziel zu erreichen beendet werden.

Seit dem 14. März ist nun offiziell die bremen.online GmbH Betreiberin des Portals www.bremen.de. Zu Geschäftsführern der bremen.online GmbH wurden Dr. Stephan Klein, Geschäftsführer der bremen online services GmbH & Co. KG (bos), und Dr. Manfred Klenke von der Senatskanzlei bestellt. bos wird zudem die sogenannte Geschäftsbesorgung für die neue GmbH übernehmen, so dass keine größeren Kosten für Büroräume und Ausstattung anfallen. Die einzige Stelle, die es bei der bremen.online GmbH gibt, wird kurzfristig besetzt. Die Geschäftsführung arbeitet nebenamtlich. Dr. Stephan Klein: „Vor uns steht die schwere Aufgabe, Gutes noch besser zu machen und dabei rentabel zu werden.“

bremen.de wird Schritt für Schritt sein Gesicht ändern. Die Reaktionen der Nutzerinnen und Nutzer sind dann Grundlage für einen größeren Relaunch zum Jahresende, der übrigens abgestimmt mit der Seestadt Bremerhaven und ihrem Internetauftritt unter www.bremerhaven.de erfolgen wird. Auch das von der Bremen Marketing GmbH entwickelte sogenannte „Corporate Design“ (Bremen neu erleben) wird das zukünftige Aussehen von bremen.de mitbestimmen.

Die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern bildet die Grundlage zukünftiger Redaktionsarbeit. Für den Bereich Tourismus wurde eine Kooperation mit der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) eingegangen, um den Kunden ein einheitliches Angebot zu präsentieren, der Bereich Wirtschaftsförderung wird von der Bremer Investitionsgesellschaft (BIG) verantwortet. Weitere Partner sollen sukzessive gewonnen werden. Dr. Manfred Klenke: „Wir konnten bereits mit zahlreichen Bremer Firmen und Institutionen sprechen. Die Herausforderung liegt nun darin, mit dem sehr schmalen Etat der Gesellschaft eine maximale Attraktivität für uns alle herauszuholen.“

Zunächst werden mehr Bereiche in bremen.de für Bannerwerbung geöffnet, nicht mehr nur die Startseite und der Wirtschaftsbereich wie bisher. Für Unternehmen und Institutionen wird es auch die Möglichkeit geben, Informationen unter ‚Aktuelles’ zu platzieren oder auf die eigenen Seiten linken zu lassen. Der bremer-online-service, das Transaktionsportal der Stadt Bremen, wird in bremen.de integriert werden. Weiterhin kostenlos natürlich: Der ‚Stammdateneintrag’ für Firmen und Institutionen und die Nutzung des ‚Schwarzen Brettes’.

Erfreulich ist auch, dass die Zugriffzahlen von August 2002 bis Januar 2003 um über 50 Prozent gesteigert werden konnten.