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Die Senatorin für Finanzen

„Böttcherstraße als Symbol bremischen Bürgersinns und Mäzenatentums“ - Bürgermeister Perschau bei der Böttcherstraßen GmbH

29.04.2000

Grußwort von Bürgermeister Hartmut Perschau aus Anlaß eines öffentlichen Diavortrages des Archivs der Böttcherstraßen GmbH:

„Wer Bremen auch nur für eine kurze Zeit besucht, für den gehört die Böttcherstraße neben Rathaus, Roland und Stadtmusikanten zu den unverzichtbaren Bestandteilen eines Stadtrundgangs. An der Böttcherstraße kommt keiner vorbei - nicht nur weil sie die kürzeste Verbindung zwischen Markt und Weser ist, sondern weil die Böttcherstraße ein einmaliges Gesamtkunstwerk deutscher Architekturgeschichte darstellt. Sie versammelt Bremisches auf engstem Raum: vom Paula-Becker-Modersohn-Haus über den Stadtmusikantenbrunnen im Handwerkerhof bis zum Glockenspiel aus Meißener Porzellan. Von der Böttcherstraße in die Welt - dieses Motto versinnbildlichen die zehn Holztafeln des Glockenspiels ebenso wie die beiden steinernen Löwen in der Böttcherstraße, die den bremischen ‘Schlüssel zum Tor der Welt’ verwahren.

Die Böttcherstraße ist ein Publikumsmagnet ersten Ranges. Die gelungene Mischung aus Kunst und Kunsthandwerk, Unterhaltung und Gastronomie verleiht ihr ein eigenes Flair, das diese Anziehungskraft erklärt. Die Böttcherstraße in ihrem heutigen Zustand ist bremischem Bürgersinn und Mäzenatentum zu verdanken - das gilt für Ludwig Roselius ebenso wie für die Sparkasse in Bremen, die die Sanierung der Böttcherstraße weitgehend finanzierte und damit das Roselius-Erbe erhielt. Ohne dieses patriotische Engagement wäre unsere Stadt ärmer. Deshalb sage ich an dieser Stelle allen, die ihren Beitrag für den Erhalt der Böttcherstraße leisten, meinen herzlichen Dank.“