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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Bewegung, Sport und Spiel für alle: Bremer Modellprojekt jetzt an 21 Grundschulen

21.11.2014
Turnen am Reck. Senatorin Quante-Brandt, Übungsleiterin Elke Eichstaedt, jpg, 42.5 KB
Turnen am Reck. Senatorin Quante-Brandt, Übungsleiterin Elke Eichstaedt

Bremens Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt hat heute (Freitag, 21. November) die Grundschule an der Andernacher Straße im Bremer Stadtteil Tenever besucht. Dort schaute sie sich gemeinsam mit Dr. Michael Lohmann, Teamleiter Gesundheit der Krankenkasse hkk, Bernd Wagner von Lotto Bremen und dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Bremen-Nord, Jürgen Linke, eine Sportstunde an.

Die Grundschule ist eine von inzwischen 21 Bremer Grundschulen, die an dem Bremer Modellprojekt "Bewegung, Sport und Spiel für alle in der Grundschule" teilnimmt.
Das gemeinsame Projekt des Sport- und des Bildungsressorts begann mit dem Schuljahr 2011/2012 an allen Grundschulen in Bremen-Blumenthal und wurde bis heute auf nahezu ganz Bremen-Nord und Gröpelingen ausgeweitet. Im Fokus stehen Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen, die an den Sport herangeführt werden sollen. Ziel ist es, über die Schulen spezielle und verbindliche Bewegungsangebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf außerhalb der Schulzeit anzubieten. Zu Beginn des aktuellen Schuljahres wurden auch Grundschulen in Tenever und Huchting mit in das Projekt eingebunden.

Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des regulären Sportunterrichtes ein möglichst breites und vielfältiges Spektrum des "Sich-Bewegens" als ein emotional positiv besetztes Erleben erfahren.
"Nicht alle Schülerinnen und Schüler können jedoch von diesem Angebot gleichermaßen profitieren und dies in ihre Lebenswelt einbinden", so Senatorin Quante-Brandt. "Damit besteht die Gefahr, dass sich bei diesen Kindern schon im Grundschulalter Defizite im motorischen, sozialen und persönlichkeitsbildenden Bereich verfestigen. Dem wollen wir diesem Projekt entgegenwirken." Ergänzend sagte die Senatorin: "Darüber hinaus wollen wir mit diesen Bewegungsangeboten bei den Kindern frühzeitig Interessen und Neigungen zu Bewegung, Spiel und Sport mit dem damit verbundenen und fördernden Potenzial wecken. Ziel ist es, dass die Kinder auch nach der Grundschulzeit im Schulsport und in den dann vertrauten Vereinen regelmäßig an sportlichen Aktivitäten teilnehmen."

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v.l.: Senatorin Quante-Brandt, Dr. Michael Lohmann, Lehrerin Inga Dornbusch, Schulleiterin Isolde Mörk, Jürgen Linke (KSB), Bernd Wagner, Christian Zeyfang (Sportreferent Bildungsressort)

Neben dem Ansatz, Kinder mit motorischen oder ernährungsspezifischen Defiziten den Zugang zum Sport zu ermöglichen, beinhaltet das Projekt zusätzlich einen gewaltpräventiven Aspekt.
Senatorin Quante-Brandt dankte dem Kreissportbund Bremen-Nord, der mit seinen Übungsleitern die Verbindung zum Vereinssport herstellt sowie der hkk (Handelskrankenkasse), Lotto Bremen, der Sparkasse Bremen, der Deutschen Olympischen Gesellschaft und der Unfallkasse Bremen für ihr Engagement bei dem Projekt.
"Als Krankenkasse unterstützen wir gesundheitsförderndes Verhalten. Besonders wichtig ist das bei Kindern, denn ihre heutigen Verhaltensgewohnheiten haben maßgeblichen Einfluss auf den Gesundheitszustand in den kommenden Jahrzehnten und im Alter. Dies betrifft sowohl die individuelle Lebensqualität als auch die Anforderungen an das Gesundheitswesen in der Zukunft", so Dr. Michael Lohmann von der hkk. Bernd Wagner von Lotto Bremen fügte hinzu: "Die Betreuung und Integration von Kindern und Jugendlichen liegt uns besonders am Herzen. Lotto Bremen unterstützt nicht nur die Aktion "Bewegung, Sport und Spiel für alle", sondern engagiert sich finanziell schon seit vielen Jahren beim Ferienbetreuungsprogramm von Bremen 1860."

Foto: Senatorin für Bildung und Wissenschaft