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Senatskanzlei

Bremer erhält von Bundespräsident Gauck Verdienstkreuz am Bande

08.10.2014
Das Bild zeigt Birte Schleef und Marcus Schleef in der Bremer Landesvertretung in Berlin
Das Bild zeigt Birte Schleef und Marcus Schleef in der Bremer Landesvertretung in Berlin

Der Bremer Bezirksschornsteinfegermeister Marcus Schleef, 48, wurde am Montag (6. Oktober) im Rahmen der Ordensaktion "Tag der Deutschen Einheit" in Berlin von Bundespräsident Joachim Gauck für sein langjähriges Engagement im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

Nach der Verleihung im Schloss Bellevue, wo neben dem Schornsteinfegermeister unter anderen auch der Schauspieler Götz George und der Auslandsreporter Gerd Ruge geehrt wurden, folgte der Bremer der Einladung von Staatsrätin Ulrike Hiller in die Bremer Landesvertretung. Dort berichteten er und seine Frau von der feierlichen Veranstaltung, die der Bundespräsident mit den Worten "Ich brauche weder Umfragen noch Rangfolgen, um sagen zu können: Hier ehren wir Deutschlands Beste!" schloss.

Der heutige Brandrat Marcus Schleef hat nahezu alle angebotenen Fortbildungslehrgänge erfolgreich absolviert und wurde im Jahr 1999 zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt gewählt, für deren Jugendfeuerwehr der Geehrte im Jahre 1988 Gründungsinitiator war. Seit 2000 ist er Bereichsführer der stadtbremischen Freiwilligen Feuerwehren und übt damit die höchste Funktion in diesem Bereich aus. Besonders liegt ihm die Förderung der Jugend- und Nachwuchsarbeit am Herzen. Von 1993 bis 2001 war er als Bundesjugendleiter der höchste Sprecher der Deutschen Jugendfeuerwehr. In dieser Zeit hat Marcus Schleef Anti-Gewalt-Kampagnen initiiert, Seminare zum Konfliktmanagement und Aktionen gegen Jugendarbeitslosigkeit und internationale Vernetzungen im Weltfeuerwehrverband organisiert. Im Februar 2012 ist er zum Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes gewählt worden. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde der Familienvater bereits mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und in Gold ausgezeichnet.

Foto: Bremer Landesvertretung