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Senatskanzlei

"Bremen solidarisch mit Kurden gegen IS-Terror"

07.10.2014

"Ich verstehe Ihre Sorgen, Sie sind ein Teil Bremens und wir alle machen uns gemeinsam mit Ihnen große Sorgen." So unterstrich Bürgermeister Jens Böhrnsen, dass auch der Senat nicht stumm bleiben kann angesichts der Verbrechen der Terror-Miliz IS im Nord-Irak und an der Grenze zur Türkei. Böhrnsen empfing heute Vormittag (Dienstag, 7. Oktober 2014) eine Delegation kurdischer Vereine, die mit einer Demonstration auf dem Marktplatz auf ihre Anliegen aufmerksam machten.

"Mit Ihrer friedlichen Aktion haben Sie viele Sympathien bei den Menschen in Bremen gewonnen. Die Menschen in den kurdischen Gebieten dürfen nicht allein gelassen werden. Bremen ist solidarisch mit den Kurden gegen den IS-Terror und die ganze Völkergemeinschaft muss hier zusammenstehen", betonte Böhrnsen gegenüber Yüksel Koc, Vorsitzender der Föderation Kurdischer Vereine in Deutschland. Bremen wolle ganz konkret helfen. Deshalb hat Bürgermeister Böhrnsen vor kurzem ein Gespräch mit den bremischen Jesiden geführt, in dem Erleichterungen beim Zuzug von Familienangehörigen verabredet wurden. "Damit kann ein Beitrag zum konkreten Schutz von Familien geleistet werden. Wir wollen auch humanitäre Hilfeleistungen organisieren und arbeiten zurzeit an einem gemeinsamen Spendenaufruf."