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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Verein "Bremer Schuloffensive 2000" will die Schulen in der Hansestadt unterstützen und fördern

10.10.2000

Kammer-Präses Hockemeyer Vorsitzender und Willi Lemke Stellvertreter

Kürzlich wurde der Verein "Bremer Schuloffensive 2000" gegründet, der die Arbeit der Schulen in der Freien Hansestadt Bremen unterstützen und fördern will. Dem Verein gehören Vertreter mehrerer bremischer Unternehmen und Einzelpersonen an.


Die Mitgliederversammlung wählte inzwischen den Präses der Handelskammer, Bernd Hockemeyer, zum Vorsitzenden des Vereins und Senator Willi Lemke zum Stellvertreter. Während der konstituierende Sitzung des Vorstandes wurden die konkreten Ziele und Aufgaben des Vereins festgelegt. Darüber haben heute Bernd Hockemeyer und Willi Lemke im Rahmen der Pressekonferenz informiert.


Aufgaben und Ziele des Vereins "Bremer Schuloffensive 2000"

Bildung gehört zu den zentralen Zukunftsfragen – nicht nur in Deutschland, sondern in allen Industrienationen Europas und in der ganzen Welt. Bildung wird wesentlich über unsere Zukunft entscheiden – über eine sozial gerechte, wirtschaftlich erfolgreiche und kulturell vielfältige Gesellschaft. Mehr als zuvor werden materielle und soziale Sicherung untrennbar mit einer guten Bildung und Ausbildung verbunden sein. Zwar ist und bleibt Bildung staatliche Aufgabe. Der Verein Bremer Schuloffensive 2000 will die interessierten gesellschaftlichen Kräfte zusammenführen, um den Schulen des Landes mit zusätzlichen, insbesondere finanziellen Mitteln bei ihrer wichtigen Aufgabe zu helfen.

§ 2 der Vereinssatzung legt fest, dass der Vereinszweck darin besteht, die Arbeit der Schulen in der Freien Hansestadt Bremen zu unterstützen und zu fördern, und zwar zusätzlich und außerhalb der staatlichen Bildungsaufgabe. Dem Verein geht es somit nicht um das Ersetzen von staatlichen Aufgaben, sondern um eine subsidiäre Ergänzung der Aufgaben des Gemeinwesens.

Ziel des Vereins ist es, dazu beizutragen, die Lehr- und Lernsituation an den Schulen positiv zu entwickeln sowie das Niveau der Schulen sachlich und inhaltlich zu verbessern. Zugleich will der Verein dazu beitragen, den Dialog Schule - Wirtschaft enger zu gestalten.

Genanntes Ziel soll u. a. erreicht werden durch die Initiierung und konkrete Förderung von Einzelaktivitäten. Die vom Verein vorgesehene Förderung kann sich auf folgende Aufgabenfelder erstrecken:


Initiierung und Bereitstellung von Musikinstrumenten und Sportgeräten für Schulen, bei denen entsprechender Bedarf vorliegt auch mittels

  • eines Instrumentenpools,

  • eines Sportgerätepools (wie bereits durch den Landessportbund gesche-hen für Ruderboote),


Gezielte Förderung schulischer Aktivitäten durch Mitwirkung von außerschulischen Kräften (Fachkräften).Hier ist zu denken an die Bereiche

  • Theater, Chor und Orchester

  • Sport (wie z.B. in Obervieland),

  • aber auch und insbesondere an EDV, Medienarbeit, etc.


Aktivierung von Projekten, die den Schülern dienlich sein können

Dazu können gehören:

  • Jugend forscht,

  • Demokratieverständnis und Demokratisches Handeln,


Förderung des Verständnisses für wirtschaftliche Zusammenhänge und Fragen sowie für die Arbeitswelt

  • Dialog Schule/Schüler – Wirtschaft

  • Begleitung bei der Vermittlung von Betriebspraktiken


Weitere Initiativen/Aktivitäten könnten hinzukommen. Hier wären zu nennen:

  • Betreuung schwieriger Schüler/innen und Schülergruppen

  • Humanitäre, soziale Unterstützung in Einzelfällen

  • Zusätzliche außerschulische Freizeitangebote in Problemregionen

  • Finanzielle Förderung spezieller Einrichtungen


Die Bremer Schuloffensive 2000 versteht sich auch als Ideenbörse und sucht dabei den Dialog mit Lehrern, Eltern und Schülern, mit der Wirtschaft und allen, die diesem wichtigen Anliegen aufgeschlossen gegenüberstehen.