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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Die Interessen der Arbeitnehmer im Mittelpunkt - Erneuerung des Kooperationsvertrages „Arbeit und Leben“

06.02.2001

Vertrag erstmals mit Zielvereinbarungen und Leistungskatalog

Der Senator für Bildung und Wissenschaft und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben heute (6. Februar) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, mit dem sie die Existenz der gemeinsamen Bildungsvereinigung „Arbeit und Leben“ für weitere vier Jahre absichern. DGB und die Stadtgemeinde Bremen sind Träger der 1974 gegründeten Einrichtung.

Beide Seiten haben die Erneuerung der seit 1975 bestehenden Verträge zum Anlass genommen, mit „Arbeit und Leben“ erstmalig eine konkrete Zielvereinbarung und einen Leistungskatalog abzuschließen und ihre Zuschüsse an die Einhaltung dieser Leistungen zu binden. Im Gegenzug erhält die Einrichtung Planungssicherheit: zum ersten Mal ist klar, wie hoch die Zuschüsse für die nächsten Jahre ausfallen werden und was dafür erwartet wird. Senator Lemke weist darauf hin, dass diese Art der Vertragsgestaltung Vorbildcharakter für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Ressorts und Weiterbildung haben könnte.

Die neue Direktorin der Volkshochschule, Frau Dr. Loer, ist aufgrund der engen organisatorischen und personellen Zusammenarbeit beider Einrichtungen Mitunterzeichnerin des Vertrages. Um ressourcenschonend und trotzdem attraktiv zu arbeiten, stimmen die VHS und „Arbeit und Leben“ ihre Programme im Bereich der politischen Bildung eng aufeinander ab (z.B. in gemeinsamen Programmkonferenzen, durch Herausgabe eines gemeinsamen Veranstaltungsplans).

Das einvernehmlich abgestimmte Leistungspaket rückt die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den Mittelpunkt. Beide Seiten bekräftigen, dass die gemeinsame Bildungseinrichtung „Arbeit und Leben“ mehr Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen für Angebote der politischen Bildung interessieren soll.

„Arbeit und Leben“ erreicht durch die enge Kooperation mit den Gewerkschaften Beschäftigte in Betrieben und Verwaltungen unseres Landes und organisiert aufgrund seiner internationalen Kontakte zunehmend Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmergruppen aus unterschiedlichen Nationen. Gerhard Scholz, Leiter der Bildungseinrichtung, hebt zusätzlich Seminare zum kritischen Umgang mit den neuen Medien hervor sowie Angebote, die zur Integration von Zuwanderern beitragen sollen. Ein großer Teil dieser Seminare wendet sich an junge Menschen.

Frau Ziegert und Senator Lemke begrüßten die Zielvereinbarung mit „Arbeit und Leben“ besonders für die Bereiche, in denen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit den neuen Medien und mit den Folgen permanenter technischer und beruflicher Umbrüche auseinandersetzen können. Lemke: „Ich verspreche mir ein pass- und zielgenaues Angebot zur Auseinandersetzung mit dem Strukturwandel, von dem Arbeitnehmer täglich betroffen sind.“

Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem das neue Jahresprogramm von „Arbeit und Leben“ gerade angelaufen ist. Über die Betriebs- und Personalräte oder direkt bei „Arbeit und Leben“, Tel. 321559, kann das Programm angefordert werden.