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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Aus der Deputation für Bau und Verkehr

07.12.2006

60 Millionen Investition und 450 neue Arbeitsplätze
Deputation beschließt Bebauungsplan für Möbelhaus in Osterholz

Aus der Deputation für Bau und Verkehr

Die Deputation für Bau und Verkehr hat heute (07.12.2006) einstimmig bei einer Enthaltung dem Bebauungsplan für die Ansiedlung eines Möbelhauses auf dem bisherigen Gelände von Radio Bremen Fernsehen zugestimmt. Der Plan schafft die Voraussetzungen, in Bremen-Osterholz ein Möbelhaus der Firmengruppe Krieger anzusiedeln, die bundesweit zu den großen Anbietern auf diesem Markt gehört. Die Krieger Gruppe betreibt in Deutschland 10 Möbelhäuser mit zusammen 10.000 Mitarbeitern. Bis zum Ende 2008 soll an der Hans-Bredow-Straße auf 90.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche eine Verkaufsfläche von 45.000 Quadratmetern entstehen, davon sind ca. 8.000 Quadratmeter für Randsortimente vorgesehen. Es sollen 450 Arbeitsplätze entstehen. Die Investition am Standort beträgt ca. 60 Mio. Euro.

Senator Ronald-Mike Neumeyer begrüßte den Beschluss der Deputation: „Das vom Investor beantragte Möbelhaus führt laut Gutachten nicht zu unverträglichen Auswirkungen, weder im Bremer Zentrum noch in der Region. Bremen gleicht durch diese Ansiedlung wenigstens teilweise sein Defizit beim Möbelangebot aus. Dies stärkt die oberzentrale Funktion Bremens und korrigiert eine in den letzten Jahrzehnten gewachsene Schieflage. Mit der vom Kommunalverbund vorgeschlagenen Reduzierung der Verkaufsfläche wäre die Investition nicht zustande gekommen. Deshalb gibt es keine Alternative zu der Ansiedlung, die insgesamt eine verträgliche Nachnutzung für das Radio Bremen-Gelände bringt."

Bebauungsplan für den Weserbahnhof

Die Deputation für Bau und Verkehr hat heute einem Bebauungsplanentwurf für den Weserbahnhof zugestimmt. Das gut sieben Hektar große Plangebiet liegt direkt an der Weser im östlichen Teil der Überseestadt. Das Quartier bildet, von der Innenstadt kommend, den Eingangsbereich in die neu zu entwickelnde Hafenvorstadt. An zentraler Stelle ist der Bau eines 23-geschossigen Bürohochhauses vorgehen. Mit diesem Hochhaus kann das Stadt-bild an einem markanten Punkt räumlich betont werden.

Neben Büro- und Verwaltungsgebäuden sind in diesem Bereich Einzelhandel, Gaststätten und Hotels möglich. Auch ein Parkhaus ist vorgesehen. Im südlichen Bereich soll eine Grünanlage hergestellt werden.

Senator Ronald-Mike Neumeyer wertete den Beschluss als große Chance, den Eingangsbereich zur Überseestadt in den nächsten Jahren zu einem lebendigen innenstadtnahen Stadtquartier zu entwickeln. „Neben dem Bereich Europahafen ist der Weserbahnhof ein Schlüssel zur Entwicklung der Überseestadt. Das Gebiet direkt am Fluss und in Innenstadtnähe eignet sich hervorragend für Dienstleistungsbetriebe, aber auch als Veranstal-tungsort.“

Um die geplanten Investitionen zeitnah zu ermöglichen, soll der Bebauungsplan möglichst im April beschlossen werden.