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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremer Erasmus Koordinierungsstelle will Bremerinnen und Bremer in Bewegung bringen

13.10.2021

Vom 14. bis zum 16. Oktober finden in ganz Europa die Erasmus-Tage 2021 statt: Drei Tage wird das Förderprogramm der EU gefeiert. Überall auf dem Kontinent präsentieren Aktive ihre Projekte und zeigen auf, was für Möglichkeiten das Programm bietet.

Das Erasmus Programm - heute Erasmus+ - wurde ursprünglich zur Förderung von Auslandsaufenthalten von Studierenden ins Leben gerufen und ermöglichte so das Sammeln von internationalen Erfahrungen im Studium. Heute umfasst dieses Förderprogramm der EU jedoch alle Bereiche der Bildung – von frühkindlicher, schulischer und außerschulischer Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung.

Einer der bedeutendsten Bereiche ist die Berufsbildung. Auszubildende, Ausbildende, Lernende und Lehrende an Berufsschulen sowie alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können über eine Erasmusförderung ins europäische Ausland gehen, sei es in Form von Lernmobilitäten (z.B. berufliche Praktika) oder durch Fachkräfteaustausche. Eine nicht zu unterschätzende Chance, im Hinblick auf einen immer globaler werdenden Arbeitsmarkt, auf welchem internationale Erfahrungen im beruflichen Werdegang immer wichtiger werden.

Im Land Bremen werden die Möglichkeiten von Erasmus+ schon recht ausgiebig genutzt, so auch im Bereich der beruflichen Bildung. Im Jahr 2019 wurden 532 Auszubildende und Berufsschülerinnen und –schüler über Erasmus+ von Bremen nach ganze Europa entsandt. 2020 waren es insgesamt aber nur 346 Lernende und Angestellte, die an den Erasmus+ Projekten teilnahmen. Dieser Rückgang lässt sich in erster Linie durch die pandemiebedingte Beschränkung von Auslandsreisen erklären, doch damit hat das Land Bremen das Potenzial des Förderprogramms noch nicht in dem Maße ausgeschöpft, wie es wünschenswert wäre.

Um mehr Bremerinnen und Bremern die Chancen einer Mobiliät mit Erasmus+ zu eröffnen, hat das Land Bremen seit Anfang März dieses Jahres eine Erasmus-Koordinierungsstelle. Angesiedelt in der Europaabteilung bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, steht die Erasmus-Koordinierungsstelle möglichen Antragstellerinnen und Antragsstellern beratend zur Seite, so etwa auch Berufsschulen, Unternehmen und Betrieben. Außerdem hat sie zum Ziel, Kooperationspartnerinnen und –partner im Land miteinander zu vernetzen und die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten des Erasmus+ Programms zu lenken.

"Ein Auslandsaufenthalt inklusive Einblicke in die Arbeits- und Denkweisen vor Ort ist für jeden Menschen eine Bereicherung, egal in welchem Bildungskontext. Er erweitert den persönlichen Horizont, schärft das berufliche Profil und unterstützt Lernprozesse wie beispielsweise Spracherwerb. Deswegen ist es mir ein großes Anliegen, dass mehr Bremerinnen und Bremer von den tollen Möglichkeiten, die die EU hier bietet, profitieren", sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft Arbeit und Europa. Dass die Bereiche Europa, Arbeit, Wirtschaft und Innovation in Bremen in einer Verantwortung liegen, bietet hierbei viele Chancen: "Die Synergien liegen auf der Hand, wenn das Ziel ist, das Erasmus+ Programm zum Beispiel auch für Auszubildende attraktiver und leichter zugänglich zu machen. Ich freue mich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier abteilungsübergreifend zusammenarbeiten und gegenseitig aus ihrem Know-How und ihren Netzwerken schöpfen."

Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Stellvertretender Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wae.bremen.de