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Der Senator für Inneres

Heidbergbad öffnet in der Sommersaison 2004 noch einmal

04.05.2004

Sportparksee Grambke kann in diesem Jahr noch nicht zum Baden freigegeben werden

Das im September 2003 geschlossene Heidbergbad wird für die diesjährige Sommersaison doch noch einmal geöffnet. Die geplante Schließung des Freibades im Bremer Stadtteil Burglesum zugunsten des künftigen Sportparksees Grambke ist in diesem Jahr noch nicht realisierbar und soll erst im kommenden Jahr umgesetzt werden. Dieses Ergebnis, das Sportsenator Thomas Röwekamp heute (4. Mai 2004) mitteilte, ergibt sich aus intensiven Prüfungen und behördenübergreifenden Besprechungen und aufgrund eines gemeinsamen Gesprächs mit den Vorsitzenden der SPD- und CDU-Bürgerschaftsfraktionen, Jens Böhrnsen und Jörg Kastendiek.

Zeitliche und finanzielle Gründe führten zu diesem Schritt. Die Kosten für den angestrebten provisorischen Badebetrieb und die organisatorischen Hürden waren am Ende so hoch, dass es im Verhältnis zu den Kosten für die Wiedereröffnung des Heidbergbades nicht vertretbar gewesen wäre. Das Freibad kann nach neuesten Berechnungen für diese Saison erheblich günstiger instand gesetzt werden als ursprünglich angenommen.

„Niemand bleibt auf dem Trockenen sitzen“, versicherte Röwekamp allen Schwimmfreunden nördlich und südlich des Lesum-Ufers, „die Bädergesellschaft hat uns zugesagt, dass sie das Heidbergbad so schnell wie möglich wieder betriebsbereit bekommt.“ Dazu gehöre die Reinigung der Anlage, Reparatur und Instandsetzung der Becken und die Finanzierung des laufenden Badebetriebs.

Die Wieder-Eröffnung des Heidbergbades für die Saison 2004 entspricht einem Beschluß der Sportdeputation vom März 2004, demzufolge das Bad offen zu halten ist, wenn der provisorische Badebetrieb im Sportparksee nicht gesichert ist.



Baden im Sportparksee Grambke nach wie vor nicht erlaubt!
Der Sportsenator verwies eindringlich darauf hin, dass das Baden im Sportparksee nach wie vor nicht genehmigt ist und wegen der fehlenden Einrichtungen auch in diesem jahr nicht genehmigt werden kann. „Wer dort trotzdem in den See springt, tut dies auf eigene Gefahr und riskiert sein Leben“, so Röwekamp unter Hinweis auf zum Teil steil abfallende Uferzonen. „Ich weiß dass es für viele Menschen verlockend sein wird, bei steigenden Temperaturen den See zum Baden aufzusuchen. Aber es ist gefährlich und daher verboten.“ Die Behörden könnten nicht den gesamten See absperren und lückenlos beschildern, so der Senator weiter und bat Erwachsene, mit darauf zu achten dass Kinder und Jugendliche sich nicht in Gefahr bringen.


Neue Sportanlage im Sportpark Grambke ist am Freitag feierlich eröffnet worden
Erst am Freitag (30.4.) eröffnete Sportsenator Thomas Röwekamp die neue Sportanlage im Sportpark Grambke. Der FC Burg bekommt auf dieser Anlage einen neuen Kunstrasenplatz sowie einen Rasenplatz; außerdem ist das neue Umkleidegebäude für die Fußballer fertiggestellt worden. Nach der Einweihungs-Zeremonie schloss sich ein Einlagespiel der Nachwuchskicker des FC Burg an. „Trockener Sport ist also ab sofort möglich im neuen Sportpark Grambke“, freute sich Röwekamp über das neue Domizil der Burg-Fußballer, „die Freunde des kühlen Nass – zu denen ich mich im übrigen auch zähle – müssen jedoch noch eine Sommersaison lang auf das Schwimmen im künftigen Sportparksee warten.“ Der Senator verwies auf zahlreiche Alternativen, die den Bremen-Nordern zur Verfügung stehen: die Freibäder in Blumenthal und in Lesum (Heidbergbad), das Kombibad in Vegesack sowie zahlreiche Badeseen in der Nähe.