Sie sind hier:

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Neuer Platz für Hastedt: Schosterboorn fertiggestellt

05.12.2005

Begleitmaßnahmen Georg-Bitter-Straße abgeschlossen

Mit der Fertigstellung des Platzes Schosterboorn sind jetzt die „Flankierenden Maßnahmen Georg-Bitter-Straße“ abgeschlossen. Der Platz wertet ein Stück urbanes Areal auf, das zuvor überwiegend durch Wildwuchs geprägt und somit funktionslos war. Mit dem Bau der Georg-Bitter-Straße war ein breit angelegter Maßnahmekatalog zur Aufwertung des Ortsteils Hastedt aufgelegt worden. Hierfür waren insgesamt 10 Mio. € bewilligt worden.


Gegenstand des verkehrsplanerischen Konzeptes war insbesondere der Umbau bzw. die Aufwertung von Straßen:


1. Mit der Inbetriebnahme der GBS wurden zahlreiche Wohnstraßen verkehrlich entlastet. Hierzu zählen insbesondere:

  • die Fährstraße
    und die
  • Stader Straße.

Entsprechend ihrer neuen Verkehrsbedeutung wurden die Straßenquerschnitte beider Straßen verjüngt. Der Radverkehr wurde auf die neue Asphaltfahrbahn verlegt und zahlreiche Straßenbäume wurden gepflanzt.

2. In diesem Zusammenhang wurde auch der Altenburger Platz (im Zuge der Stader Straße) grünpflegerisch neu gestaltet.

3. Der Straßenzug Fleetrade, Auf der Hohwisch bis hin zur Hamburger Straße/ Höhe Stader Straße wurde erneuert. Auch hier wurde der Straßenraum neu aufgeteilt. Das ehemalige Kopfsteinpflaster wurde gegen Asphalt ausgetauscht. Der Radverkehr wird heute auf komfortablen Radwegen bzw. im Zuge der Fahrbahnen markierten Radfahrstreifen geführt. Auch hier erfolgten zahlreiche Baumpflanzungen, um die Straßenzüge aufzuwerten.

4. Der KiTa Spielplatz an der Bismarckstraße wurde neu gestaltet und begrünt.

5. Die Föhrenstraße wurde im südlichen Teilabschnitt saniert und so zurückgebaut, dass der Netzschluss hin zur Pfalzburger Straße aufgehoben werden konnte.

6. In der Pfalzburger Straße wurde die Parallelfahrbahn neu hergestellt und dient heute allein dem Anliegerverkehr.

7. Der Alte Postweg wurde im westlichen Teil zurückgebaut und städtebaulich aufgewertet. Die Straßenbeleuchtung wurde erneuert. Die Parkplatzanlagen wurden in Naturstein hergestellt.

Der neue Schosterboorn Platzi verleiht dem Betrachter ein ruhiges Bild und soll zum Verweilen einladen. Der Platz ist umrahmt von zahlreichen Bäumen (10 Eichen, 10 Linden und zwei Rubinien) und mit Steinquadern (Tischen) möbliert.


In Zusammenarbeit mit der Steinwerkstatt der Justizvollzugsanstalt sind fünf Skulpturen entstanden, die den Platz „bevölkern“.


Das Projekt „Schosterboorn“ wurde mit Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt in Höhe von ca. 250.000 € gefördert (50% Förderung).