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Der Senator für Inneres

9 % der Beschäftigten in Bremen verdienten 2010 weniger als 8,50 EUR je Stunde

Das Statistische Landesamt teilt mit:

26.07.2012

Rund 9 Prozent aller Beschäftigten in Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten im Land Bremen verdienten 2010 weniger als 8,50 EUR je Stunde. Die Hälfte dieser Arbeitnehmer war geringfügig beschäftigt, 29 Prozent waren in einer Vollzeitbeschäftigung und gut ein Fünftel war in Teilzeit beschäftigt. Bundesweit lag der Anteil der Beschäftigten mit einem Verdienst unter 8,50 EUR bei rund 11 Prozent. Dies geht aus der ersten Ergebnisaufbereitung der Verdienststrukturerhebung für das Jahr 2010 hervor.

Die Beschäftigten mit einem Stundenverdienst unter 8,50 EUR waren überwiegend Frauen (58 Prozent). In der Gruppe der Vollzeitbeschäftigten verdienten allerdings mehr Männer als Frauen weniger als 8,50 EUR je Stunde.

Knapp ein Viertel aller Beschäftigten mit einem Stundenverdienst unter 8,50 EUR arbeiteten im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (23 Prozent), dazu gehören z. B: die Gebäudebetreuung (11 Prozent) und die Zeitarbeit (Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften) mit 6 Prozent der Beschäftigten. Weitere wichtige Bereiche sind das Gesundheits- und Sozialwesen (13 Prozent) sowie der Einzelhandel (10 Prozent). Die Beschäftigten in der Gebäudebetreuung und im Einzelhandel sind überwiegend geringfügig beschäftigt, während in der Arbeitnehmerüberlassung die Vollzeitbeschäftigung überwiegt. Die Beschäftigten übten zu einem Drittel Hilfsarbeiten aus (33 Prozent) und waren zu einem Viertel als Verkäufer und in Dienstleistungsberufen (25 Prozent) tätig.

Weitere Ergebnisse der Verdienststrukturerhebung für das Land Bremen werden ab September 2012 veröffentlicht.

Weitere Auskünfte erteilt:
Markus Habig
Telefon: (0421) 361 2463
E-Mail: markus.habig@statistik.bremen.de

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