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Der Senator für Inneres

Gewalt in Fussballstadien

Senator Mäurer begrüßt Ergebnisse des Spitzengesprächs zwischen den Innenministern der Länder mit dem DFB und der DFL

24.07.2012

Bremens Innen- und Sportsenator Ulrich Mäurer begrüßt die Ergebnisse des gestrigen Treffens der Innenminister der Länder und des Bundesinnenministers mit dem DFB und der DFL. Insbesondere das Setzen gemeinsamer Standards im Bereich der Videotechnik in den Stadien, die Rücknahme der Laufzeitverkürzung für Stadionverbote durch DFB und DFL sowie die Schaffung eines systema-tisierten Sanktionskatalogs, insbesondere für den Gebrauch von Pyrotechnik wertet er als Durch-bruch.

„Die Verpflichtung von DFB und DFL, ihre Fanarbeit schrittweise ab diesem Jahr zu verstärken und sich hieran auch finanziell stärker als bisher zu beteiligen ist ein positives Zeichen“, so Bremens In-nen- und Sportsenator in der Bewertung des Treffens. „Allerdings stehen wir erst am Beginn der Verhandlungen und erwarten, dass die Verabredungen nun auch konsequent umgesetzt werden. Wir werden die ersten konkreten Ergebnisse auf der IMK-Frühjahrskonferenz 2013 bewerten.“, so Mäurer weiter. „Sollte es sich abzeichnen, dass sich keine wesentlichen Änderungen ergeben, dann wird man auch über die Rücknahme von Privilegien für die Fangruppierungen sprechen müssen.“

Mäurer betonte, dass man in Bremen in vielen Punkten bereits sehr gut aufgestellt sei und verwies darauf, dass die Fanarbeit von Werder Bremen vorbildlich sei. Hier werde seitens des Vereins bereits mehr als gefordert getan. So finanziert der Verein seit längerem eigene Fanbeauftragte und bindet diese in die Strukturen des Vereins ein. Mit Beginn der neuen Saison gilt auch eine neue, überarbeiteten Stadionordnung. In den Bereichen, in denen es Optimierungspotenziale gibt, werden diese nach Darstellung Mäurers auch in Zukunft gemeinsam mit Werder Bremen und der Bremer Weserstadiongesellschaft untersucht und umgesetzt.