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Sonstige

Deutscher Außenwirtschaftspreis 2011: Kleine Unternehmen für Auslandserfolge geehrt

13.09.2011

Auch kleine Unternehmen können im Ausland erfolgreich aktiv werden und so neue Jobs schaffen. Dies macht die heutige (13.09.2011) Verleihung des Deutschen Außenwirtschaftspreises 2011 an das Stuttgarter Handwerksunternehmen Kiess Innenausbau deutlich. Der von den Spitzendverbänden der deutschen Wirtschaft ausgeschriebene Preis wurde in einem Festakt im Rahmen des 9. Deutschen Außenwirtschaftstags in der historischen Oberen Rathaushalle in Bremen überreicht. Vor rund 600 Teilnehmern des 9. Deutschen Außenwirtschaftstags wurden in Bremen drei Unternehmen für erfolgreiche Auslandsaktivitäten geehrt.

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, die einen Vortrag zum Thema
Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, die einen Vortrag zum Thema "Fachkräfte sichern - Potentiale gemeinsam aktivieren" hielt und Martin Günthner, Senator für Wirtschaft und Häfen, der den 9. Deutschen Außenwirtschaftstag eröffnete

Der seit 1999 verliehene Außenwirtschaftspreis wird bundesweit ausgeschrieben, um vor allem kleinere und mittlere Unternehmen zu einem erweiterten Engagement auf den Auslandsmärkten zu motivieren. Der Preis ging in diesem Jahr an Kiess Innenausbau - eine Marke des seit drei Generationen bestehenden Handwerksunternehmens Alfred Kiess GmbH aus Stuttgart. Der Betrieb mit 43 Mitarbeitern hat in den vergangenen Jahren Holzbauprojekte in insgesamt zehn Auslandsmärkten realisiert: Von der Schweiz über Südafrika nach Dubai und Moskau sind die Stuttgarter mit ihren Teams aktiv. Kiess Innenausbau veredelt dort mit individuellen und anspruchsvollen Handwerksleistungen sowohl private Bauobjekte, Yachten wie auch Hotels oder die Aufzüge öffentlicher Gebäude.

Den Außenwirtschaftspreis bezeichneten die Geschäftsführer Tilo Kiess und Wolfgang Rosskopf als "große Ehre" für das Unternehmen. "Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, die sich mit großem Engagement den immer höheren Ansprüchen bei Auslandsprojekten stellen. Ohne sie würden wir heute den Preis nicht entgegennehmen können", formulierte Geschäftsführer Wolfgang Rosskopf. Die gut ausgebildeten Mitarbeiter seien auf neue Erfahrungen regelrecht "hungrig" und darum leicht zu Aufgaben im Ausland zu motivieren. "Diese internationale Identifikation der Mitarbeiter ist sehr wichtig und zukunftsweisend für die Firma", bewertete Tilo Kiess, der den aus kleinsten Anfängen gewachsenen Familienbetrieb heute gemeinsam mit dem Ingenieur Wolfgang Rosskopf leitet.

Zum Deutschen Außenwirtschaftspreis waren zwei weitere im Ausland sehr erfolgreiche Unternehmen nominiert: das Handelsunternehmen Ter Hell & Co GmbH aus Hamburg belegte den zweiten Platz, und das Ingenieurbüro Luthardt GmbH aus Berlin den dritten Platz.

http://www.aussenwirtschaftstag.de

Foto: Messe Bremen