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Der Senator für Kultur

Nach dem Lockdown: Museen in Bremen öffnen wieder

10.03.2021

Senat und Bremische Bürgerschaft haben mit der Änderung der 24. Coronaverordnung Anfang der Woche den Weg frei gemacht für die Wiederöffnung der Museen im Land Bremen. Derzeit bereiten die Einrichtungen vor, wann und in welcher Form sie die Wiederöffnung ihrer Häuser realisieren können. Dabei geht es insbesondere um Öffnungszeiten und um die erforderlichen Anmeldeverfahren, solange die Inzidenzwerte zwischen 50 und 100 liegen. Bereits am kommenden Freitag (12. März 2021) öffnet das Übersee-Museum Bremen seine Türen wieder für Besucherinnen und Besucher.

Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz begrüßt die Bestrebungen der Kultureinrichtungen ausdrücklich: "Der auf der Bund-Länder-Konferenz beschlossene Stufenplan ermöglicht uns die ersten Schritte hin zu kontrollierten und verantwortbaren Öffnungen bei Galerien und Museen. Ich freue mich für die Verantwortlichen, die ihre Häuser ab dieser Woche wieder für ihre Besucherinnen und Besucher öffnen können. Das ist ein gutes, erstes Signal für die Kultur nach den harten Monaten des Lockdowns. Auch wenn mit den Überbrückungsgeldern für die Einrichtungen sowie den Soforthilfen und dem Stipendienprogramm für freiberuflich Kulturschaffende wertvolle Hilfen bereitgestellt werden konnten, wünschen wir uns doch alle, dass Kunst und Kultur wieder stattfinden können. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Zahlen nach den ersten Lockerungen nun auch in die richtige Richtung bewegen, damit im Frühsommer weitere Öffnungsschritte möglich werden. Das gelingt vor allem dann, wenn sich weiterhin alle verantwortlich verhalten."

Und so öffnen die einzelnen Einrichtungen nach dem Lockdown:

Das Übersee-Museum Bremen öffnet am Freitag, 12. März 2021. Vorerst ist das Museum am Wochenende, von Freitag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucherinnen und Besucher müssen vorab telefonisch einen Termin für ihren Besuch vereinbaren. Eine Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten ist täglich von 10 bis 17 Uhr unter 0421-160 38 555 möglich. Aktuelle Informationen zum Besuch sind auf der Website www.uebersee-museum.de zu finden.

Das Focke-Museum öffnet ab Dienstag, 16. März 2021, wieder seine Türen. Besucherinnen und Besucher können sich dann wieder dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr die Ausstellungen anschauen. Jeweils 15 Personen können nach vorheriger Anmeldung in einem Zeitfenster von zwei Stunden (10-12 Uhr, 12-14 Uhr, 14-16 Uhr) das Museum besuchen. Anmeldungen sind telefonisch unter 0421-699 600-0 oder per Mail unter kasse@focke-museum.de möglich. Alle Informationen zum Besuch finden sich auch auf der Website www.focke-museum.de. Neben den ständigen Ausstellungen zur Stadtgeschichte und zur angewandten Kunst zeigt das Focke-Museum die große Sonderausstellung "Medienwelten. 75 Jahre Radio Bremen". Die digitalen Angebote des Museums bleiben auch nach der Wiedereröffnung zu sehen und werden weiter ausgebaut

Auch die Kunsthalle Bremen öffnet ab Dienstag, 16. März 2021, immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Ein Besuch ist dann mit einem festen "Click & Visit"-Zeitfensterticket möglich, das voraussichtlich ab dem 10. März auf der Webseite www.kunsthalle-bremen.de/tickets buchbar ist. Weitere Informationen ab sofort unter Telefon 0421-329 08-731. Für den Museumsshop ist kein Zeitfensterticket notwendig, das Museum empfiehlt jedoch eine telefonische Voranmeldung im Shop. Die Ausstellungen "Die Picasso-Connection" (bis 18. Juli 2021) und "Hertzstücke" (bis 11. Juli 2021) hätten bereits im November 2020 eröffnen sollen. Aufgrund des Lockdowns werden die Laufzeiten beider Präsentationen nun verlängert. Vorerst finden nur Online-Veranstaltungen statt – Termine und weitere Informationen sind im Kalender oder unter Kunsthalle digital zu finden: www.kunsthalle-bremen.de/digital.

Die Museen Böttcherstraße öffnen ebenfalls ab Dienstag, 16. März 2021 die Türen des Paula Modersohn-Becker Museums. Noch bis zum 11. April 2021 ist in den Räumen des weltweit ersten Museums für eine Malerin die Ausstellung "Berührend – Annäherung an ein wesentliches Bedürfnis" zu sehen. Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten (Di-So 11-18 Uhr) bleibt das Museum bis zum Ende der Sonderausstellung am 11. April mittwochs sogar bis 20 Uhr geöffnet. Für einen Besuch ist eine vorherige Anmeldung telefonisch unter 0421 33882-22 oder per Mail unter anmeldung@museen-boettcherstrasse.de nötig. Die Zeitfenster werden halbstündlich vergeben, zeitgleich dürfen sich maximal 20 Personen im Museum aufhalten. Die Gäste haben dann 60 Minuten Zeit, sich die Ausstellung anzusehen. Die Einrichtung eines Online-Shops ist in Kürze abgeschlossen. Auch kurzfristig ist ein Besuch möglich: Wer spontan die Ausstellung ansehen möchte, kann an der Kasse telefonisch (0421 33882-40) erfragen, zu welchen Zeiten desselben Tages noch ein Besuch möglich ist. Besucherinnen und Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen und dürfen das Museum nur mit medizinischer oder FFP2-Maske betreten. Nähere Informationen unter www.museen-boettcherstrasse.de

Ab Dienstag, 16. März 2021 geht es auch im Wilhelm Wagenfeld Haus wieder los. Besucher und Besucherinnen können endlich die bisher nur im digitalen 360 Grad -Rundgang präsentierte Schau "Graphic Novel" mit dem Wettbewerb "Battle of Print" ansehen. Die Ausstellung stellt Entwicklungen der letzten Jahre vor und beweist, dass Graphic Novels alles sein können: autobiographisch, assoziativ, dokumentarisch, dramatisch und komisch. Parallel zur Ausstellung werden die Wettbewerbsergebnisse des Battle of Print zum Thema Graphic Novel gezeigt. Ein Besuch ist nach telefonischer Voranmeldung möglich, Besuchstermine können vereinbart werden unter: 0421-33999-33. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag 15 bis 21 Uhr; Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen unter www.wilhelm-wagenfeld-stiftung.de

Das Gerhard-Marcks-Haus öffnet ab Dienstag, 16. März 2021. Nach Voranmeldung und solange der Inzidenzwert es zulässt ist ein Besuch folgender Ausstellungen (Laufzeit bis 4. Juli 2021) möglich: Elisabeth Frink - Man is an Animal; Suse Itzel und Gesa Lange – Tela; Stefan Tümpel - Stühle mit Haltung; Joseph Sassoon Semah - Auf der Suche nach der Hütte Heideggers und den Wolken von Celan; Gerhard Marcks - Gefesselter Prometheus. Die Anzahl der Besucher im Haus ist auf 20 Personen gleichzeitig limitiert. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 0421-98 97 52-0 oder E-Mail: sekretariat@marcks.de. Öffnungszeiten: Di-So, 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr. Weitere Informationen unter www.marcks.de.

Das Overbeck-Museum öffnet wieder ab Dienstag, 16. März 2021. Anmeldungen sind ab sofort möglich, telefonisch unter 0421 / 663 665 oder per Mail unter info@overbeck-museum.de. Eingelassen wird ein Haushalt zurzeit, das Zeitfenster beträgt jeweils eine halbe Stunde, innerhalb der Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr. Zu sehen ist die Ausstellung "Das Jahr sehen" mit Fotografien von Peter Döhle und Gemälden von Fritz und Hermine Overbeck, in der zeitgenössische Landschaftsfotografie aus dem Oberneulander Park "Höpkens Ruh" und Worpsweder Kunst aus der Zeit um 1900 einander gegenübergestellt werden. Die Ausstellung ist nach dem Lockdown der letzten Monate jetzt erstmals öffentlich zugänglich. Weitere Informationen unter www.overbeck-museum.de.

Die Weserburg Museum für moderne Kunst öffnet wieder am Samstag, 20. März 2021. Unter anderem wird die neue Sammlungspräsentation "So wie wir sind 3.0" mit mehr als 190 Werken von über 100 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein. Es gelten die regulären Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr. Ein Besuch des Museums ist dann nur mit Zeitfenster-Tickets möglich, die frühestens ab Mittwoch, 17. März gebucht werden können. Für Fragen zur Buchung steht das Sekretariat der Weserburg unter 0421-59839-0 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.weserburg.de.

Das Bremer Rundfunkmuseum kehrt nach der langen Pause wieder in seinen Regelbetrieb mit den Öffnungstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag jeweils von 10 bis 15 Uhr zurück; und das erstmalig am 16. März 2021. Zunächst öffnen sich die Türen nur für Einzelbesucher, Gruppenführungen sind noch nicht möglich. Jedoch kann die ehrenamtliche fachliche Hilfestellung für alte und historische Rundfunkgeräte wieder angeboten werden. Interessierte müssen sich eine Woche vorher telefonisch unter Telefon 0421-357406 oder per E-Mail unter info@bremer-rundfunkmuseum.de anmelden. Entsprechende Hinweise finden sich auf der Homepage www.bremer-rundfunkmuseum.de.

Ansprechpartner für die Medien:
Werner Wick, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361-16173, E-Mail: werner.wick @kultur.bremen.de