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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa | Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

"BREMEN.KI - Strategie für Künstliche Intelligenz"

27.10.2020

Bremen hat eine Strategie zur Künstlichen Intelligenz. Um den KI Standort Bremen und Bremerhaven zu stärken, wurde von den Ressorts Wirtschaft und Wissenschaft die "BREMEN.KI – Strategie Künstliche Intelligenz“ erarbeitet.

Die Bremer KI-Strategie baut auf den vier Handlungsfeldern "Wissenschaft", "Wirtschaft", "Gesellschaft" und "Qualifizierung" mit zugeordneten Maßnahmen auf. Sie basiert auf dem im Mai 2019 vorgelegten Eckpunktepapier (siehe www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.320991.de), sowie auf einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit über 70 Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Kammern sowie Gewerkschaften und Beschäftigten der Bremer Verwaltung. Die Strategie wurde gemeinsam von der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und der Senatorin für Wissenschaft und Häfen entwickelt. Ein zentrales Instrument der Bremer KI-Strategie ist der Aufbau eines "Bremer KI-Transfer-Zentrums" mit zwei Standorten in Bremen und Bremerhaven.

"Die Strategie zeigt nochmal deutlich das enorme Potential Bremens im Bereich der KI. Unser Ziel ist es, das Know-how aus der bremischen Forschungslandschaft und den Unternehmen stärker zusammenzubringen und in Wertschöpfung umzuwandeln. Wir wollen die Stärken der Bremer und Bremerhavener Wirtschaft und Wissenschaft bündeln, Bedarfe herausarbeiten und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Letztendlich geht es um neue und zu erhaltende Arbeitsplätze für das Land Bremen, hier liegt ein großes Potential für Beschäftigung", erläutert Senatorin Kristina Vogt.

Das KI-Transfer-Zentrum am Standort Bremen wird ein zentraler Bestandteil des im Bau befindlichen Digital Hub Industry sein und wird eng mit dem zweiten Standort an der Hochschule Bremerhaven zusammenarbeiten. Bis zur Fertigstellung des Digital Hub Industry wird das KI-Transfer-Zentrum in Bremen zunächst im TZI (Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik) verortet sein und nach seiner Fertigstellung in den Digital Hub Industry im Technologiepark an der Universität einziehen.

Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: "Im Land Bremen wird bereits an verschiedenen Stellen international anerkannte KI-Spitzenforschung betrieben, ob am hiesigen Standort des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI), am Institut für künstliche Intelligenz (IAI) an der Universität Bremen oder dem Fraunhofer Institut für Digitale Medizin (MEVIS). Mit der KI-Strategie und dem KI-Transfer-Zentrum wird das bremische KI-Ökosystem von Forscherinnen und Forschern, Anwenderinnen und Anwendern, Start-ups und etablierten Unternehmen weiter ausgebaut und ergänzt werden."

Mit dem Startprojekt "Bremer KI-Transfer-Zentrum" soll in den nächsten eineinhalb Jahren das KI-Transfer-Zentrum als virtuelle Plattform sowie als real existierende Anlaufstellen entstehen. Die virtuelle Plattform bündelt alle Forschungsaktivitäten und Angebote, wie Veranstaltungen, Weiterbildungen, Fördermaßnahmen etc. In den Standorten des KI-Transfer-Zentrums werden unter anderem Showrooms eingerichtet und Veranstaltungen stattfinden. Die Zentren werden sich mit den Bedarfen der kleinen und mittleren Unternehmen in Bremen und Bremerhaven befassen, um gemeinsam mit den Unternehmen und den Vertretungen der Innovationscluster neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Mit der KI-Strategie werden die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Stärken des KI-Standorts Bremen stärker gebündelt und ausgebaut. Dadurch soll die Sichtbarkeit des KI-Standortes Bremen und Bremerhaven gegenüber dem Bund, der EU, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit erhöht werden. Das KI-Transfer-Zentrum ist die Keimzelle eines gut vernetzten KI-Ökosystems von Forschern, Anwendern, Start-ups und etablierten Unternehmen, dass durch Bundes- und EU-Mittel in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden soll.

Ansprechpartner für die Medien:
Kai Stührenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-59090, E-Mail: kai.stuehrenberg@wah.bremen.de

Sebastian Rösener, Pressesprecher bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tel.: (0421) 361-83155, E-Mail: sebastian.roesener@swh.bremen.de