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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Deputation beschließt Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans 2025

Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen

14.09.2020

Mit dem "Aktionsplan 2025 – Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" (Mitteilung des Senats vom 6. Februar 2018, Drucksache 19/731 S) hat Bremen als erste Stadt Deutschlands beschlossen, dass das Verpflegungsangebot in Schulen, städtischen Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern und öffentlichen Kantinen, auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte umgestellt werden soll. Die Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Umsetzung dieses Aktionsplans ist von der städtischen Deputation für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Tierökologie beschlossen worden.

Bremen hat sich mit dem Beschluss des Aktionsplans das Ziel gesetzt, die Qualität der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung sowie das Angebot ökologischer und möglichst regionaler Produkte zu erhöhen und somit eine nachhaltige Transformation unseres Ernährungssystems zu befördern. In der aktuellen Koalitionsvereinbarung werden vorgenannte Ziele bekräftigt. Gesunde und ökologische Ernährung soll für alle Menschen ermöglicht werden. Neben der biologischen Erzeugung von Nahrungsmitteln sollen auch Aspekte der Regionalität verankert werden.

Das bedeutet ein praktisches Umsteuern für alle Beteiligten im Wertschöpfungsprozess. Die Umstellung kann nicht nur in den Töpfen, sondern muss vor allem in den Köpfen der handelnden Akteure erreicht werden. Alle Beteiligten der Lebensmittelwirtschaft – von der landwirtschaftlichen Erzeugung, über Ernährungsindustrie, -handwerk und -handel, bis hin zum Gastgewerbe – sowie die Verbraucher*innen sollen für die Vorteile der ökologischen und regionalen Lebensmittelwertschöpfung sensibilisiert werden, um eine sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Entwicklung der Lebensmittelbranche im Land Bremen zu gewährleisten.

Der Ausbau lokaler Wertschöpfungsprozesse und regionaler Infrastrukturen zugunsten einer klima- und umweltschonenden Wertschöpfung von Lebensmitteln soll unterstützt werden, um allen Menschen in Bremen eine gesunde und ökologische Ernährung zu ermöglichen.
Von den im Bereich Ernährung und Gesundheit aktiven Nichtregierungsorganisationen in Bremen sind bisher wichtige Impulse für das Themenfeld Ernährung ausgegangen. In enger Zusammenarbeit mit der BioStadt Bremen und durch die finanzielle Förderung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, konnten bereits einige Projekte durchgeführt werden, die zur Umsetzung des Aktionsplans beitragen. Der Austausch soll fortgesetzt und intensiviert werden. Das Förderverfahren soll transparent und chancengleich gestaltet werden. Daher wird eine entsprechende Förderrichtlinie veröffentlicht, die das bürgerschaftliche Engagement stärkt und Projekte fördert, die zur Umsetzung des Aktionsplans beitragen.

Förderrichtlinie und weitere Informationen sind online: www.biostadt.bremen.de

Kontakt:
Projektleiterin Mücella Demir: muecella.demir@umwelt.bremen.de

Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: jens.tittmann@umwelt.bremen.de