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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Runder Tisch Rennbahngelände – Erstes Arbeitstreffen erfolgreich absolviert

11.09.2020

Nach dem Auftakttermin, der noch als Videokonferenz stattfand, standen beim ersten Arbeitstreffen des Runden Tischs Rennbahngelände am heutigen Freitag (11. September 2020) in der Aula der Oberschule Kurt-Schumacher-Allee zwei Fragen im Fokus: Welche Bedeutung hat das ehemalige Rennbahngeländes aus der Sicht von Natur und Umwelt? Und: Welche Bedarfe gibt es in den umliegenden Stadtteilen, für die auf der Fläche Angebote geschaffen werden könnten?

Zu Beginn der Sitzung berichtete Dr. Dirk Kühling von der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa über die große Nachfrage nach Möglichkeiten der Zwischennutzung. Erste seien bereits positiv beschieden worden, andere noch in der Konkretisierung. Insgesamt, so wurde betont, solle eine bunte Vielfalt ermöglicht werden.

Beim vorangegangenen ersten Termin war es erklärter Wille aller Beteiligten, zeitnah eine Durchwegung des Geländes, insbesondere in Nord-Süd-Richtung, zu ermöglichen. Der Bau einer solchen Wegeverbindung würde das für die Bevölkerung bisher geschlossene Gelände öffnen und eine Verbindung zwischen den Stadtteilen Vahr und Hemelingen schaffen. Daher wurde im Anschluss ein von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung erarbeiteter Vorschlag eines möglichen Trassenverlaufs zwischen den Punkten Carl-Goerdeler-Park und Kleingartenverein Im Holterfeld über das Gelände vorgestellt. Der Runde Tisch begrüßt den Vorschlag, bittet die Verwaltung, die Planungen weiter zu verfolgen und auch im Regionalausschuss Galopprennbahn vorzustellen.

In der Phase 1 des Runden Tischs Rennbahngelände steht die Bedarfsermittlung aus Sicht der Umgebung, der Gesamtstadt sowie einzelner Bevölkerungsgruppen für mögliche Nutzungen sowie die Klärung stadtstruktureller, funktioneller, naturräumlicher und stadtklimatischer Rahmenbedingungen im Vordergrund.
Zu Schutz- und Entwicklungsaspekten und grünplanerischen Gesichtspunkten lieferte Thomas Knode von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau eine Einführung. Herausgestellt wurde dabei unter anderem das große Potenzial der Flächen zur Nutzung durch die Menschen in der Nachbarschaft.

Von Teilnehmenden des Runden Tischs aus den Beiräten Vahr und Hemelingen wurde in diesem Zusammenhang besonders auf viel Platz für Sport und Bewegung, Freizeit und Erholung hingewiesen. Auch Angebote zur Umweltbildung könnten auf dem Gelände geschaffen werden.

Die Frage, wie die Interessen einzelner Gruppen (z.B. Jugendliche und ältere Menschen) genauer ermitteln werden können, wird in der nächsten Sitzung vertieft erörtert. Darüber hinaus geht es um öffentliche Belange im Bereiche Freizeit und Erholung sowie Sport, die im Vordergrund stehen.

Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: jens.tittmann@umwelt.bremen.de