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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatorin Stahmann: Wir füllen den Begriff Integration mit Leben

„Stadtteilfonds zur Teilhabe von geflüchteten Menschen“ unterstützt Ehrenamtsprojekte auch in der Corona-Pandemie

21.07.2020

Um die Integration von Geflüchteten durch ehrenamtliches Engagement in den Stadtteilen zu unterstützen, stellt Sozialsenatorin Anja Stahmann auch während der Corona-Pandemie finanzielle Mittel zur Verfügung. Das Geld wird für Projekte vergeben, von denen absehbar ist, dass sie auch unter den derzeitigen Gegebenheiten umgesetzt werden können. „Die aktuelle Situation ist eine große Herausforderung für die ganze Gesellschaft“, sagte Senatorin Stahmann. „Integrationsarbeit und Abstandsregeln – das passt schlecht zusammen.“ Die Senatorin regt an, auch unter den jetzigen Bedingungen weiter an Projekten zu arbeiten und Anträge auf Förderung zu stellen. „Die finanziellen Zuschüsse werden jedenfalls weiterlaufen“, versicherte sie. Die Fördermittel aus dem 2013 erstmals aufgelegten Stadtteilfonds Geflüchtete seien „ein wichtiger Beitrag, in einem sehr persönlichen Rahmen den Begriff Integration mit Leben zu füllen“.

Förderfähig sind nachbarschaftliche Projekte, die Geflüchteten den Weg zu Integration und Teilhabe erleichtern, ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement anstoßen oder unterstützen sowie die Begegnung mit Geflüchteten fördern. Dabei denke sie beispielsweise an Angebote zum Deutschlernen, Patenschafts- und Tandemprojekte. Dabei würden auch geschlechtsspezifische Angebote gezielt gefördert sowie Angebote im Bereich sexuelle Vielfalt. Der Fonds soll dabei offen sein für neue Ideen. Senatorin Stahmann: „Ziel dieser Projektförderung war und ist es, möglichst frühzeitig Zugänge zur Gesellschaft zu ermöglichen und Integration von Anfang an zu fördern, um die Teilhabechancen zu erhöhen.“ Willkommens-Initiativen, Verbünde, Unterstützerkreise, religiöse Gemeinschaften oder Migrantenorganisationen können Geld aus diesem Topf beantragen, in der Regel bis zu 1.500 Euro pro Projekt.

Die Umsetzung des Stadtteilfonds liegt im Referat Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport. Anträge werden bis zum 11. September 2020 entgegengenommen. Insgesamt stehen bis Jahresende 80.000 Euro zur Verfügung, 40.000 Euro waren in einer ersten Tranche bereits zum Jahresanfang bereitgestellt worden.

Anträge nehmen Dana-Maria Just und Regine Köber entgegen, dana-maria.just@soziales.bremen.de, Telefon 0421-361- 17135; regine.koeber@soziales.bremen.de, Telefon 0421-361-61746].