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Der Senator für Inneres

Beschluss zur Aufnahme von kranken Flüchtlingskindern und Minderjährigen

Senator Ulrich Mäurer zeigt sich über Ergebnis auf der Innenministerkonferenz erleichtert

19.06.2020

Gemeinsam mit Thüringen und dem Land Berlin ist das Land Bremen auf der bis heute tagenden Innenministerkonferenz (IMK) in Erfurt für ein vom Bund unabhängiges Landesaufnahmeprogramm für unbegleitete Minderjährige sowie kranke Kinder und deren Familien eingetreten. "Der Bundesinnenminister hat auf der IMK zugesagt, zeitnah 243 Kinder mit ihren Angehörigen aufzunehmen", zeigte sich Innensenator Ulrich Mäurer erleichtert und erfreut zugleich. Die Gruppe, zu der neben den Eltern erkrankter Kinder auch deren Geschwister gehörten, umfasse bis zu 900 Menschen. Auf der IMK habe sich gezeigt, dass es eine Vielzahl von Bundesländern gebe, die über den normalen Verteilschlüssel des sogenannten Königsteiner Schlüssels hinaus zur Aufnahme bereit gewesen seien. Bremen habe daraufhin mit Berlin und Thüringen auf den von den drei Ländern initiierten Vorstoß, ein eigenes Landesaufnahmeprogramm zu erreichen, verzichtet. Mäurer: "Am Ende zählt das Ergebnis und keine Begrifflichkeit." Die ersten Kinder und Minderjährigen werden noch im Juli in Deutschland erwartet. Wie viele von ihnen nach Bremen kommen, steht heute noch nicht fest. "Darüber werden wir uns zeitnah mit den aufnahmewilligen Ländern beraten", so Mäurer. Mit den Koalitionären solle zudem besprochen werden, ob Bremen künftig darüber hinaus an einem eigenen Landesaufnahmeprogramm festhalten wolle.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Rose Gerdts-Schiffler, Pressesprecherin beim Senator für Inneres, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rose.gerdts-schiffler@Inneres.Bremen.de