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Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Unterstützung für Studierende in der Coronakrise - Darlehensfonds soll aufgestockt werden

02.04.2020

Um finanziell in Not geratene Studierende zu unterstützen, soll der Darlehensfonds des Studierendenwerks Bremen aufgestockt werden. Das entsprechende Verfahren hat die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, bereits auf den Weg gebracht. In den vergangenen Tagen hatten dazu verschiedene Gespräche, unter anderem des Staatsrats mit den Hochschulleitungen und der Geschäftsführung des Studierendenwerks, stattgefunden.

Senatorin Schilling: „Mit der Aufstockung des Darlehensfonds wollen wir die Studierenden der bremischen Hochschulen unterstützen, die durch die Coronakrise in finanzielle Not geraten sind. Eine Vielzahl von jungen Menschen haben in diesen Wochen ihre Nebenjobs, beispielsweise in der Gastronomie, verloren.“

Geplant ist, dass Studierende in wirtschaftlicher Notlage rückwirkend zum 1. April für bis zu drei Monate ein zinsloses Darlehen in Höhe von bis zu 550 Euro pro Monat beantragen können. Schilling: „Zudem wollen wir die Zugangshürden für die Gewährung eines solchen Darlehens absenken, um den Studierenden schnell und unbürokratisch zu helfen.“

Grundlage für das neue Modell ist der bereits bestehende Darlehensfonds beim Studierendenwerk, der vom Wissenschaftsressort eingerichtet und ausgestattet wurde. Während die Antragsteller bisher jedoch unter anderem eine Bürgschaft vorlegen mussten, um monetäre Unterstützung zu erhalten, soll für aktuelle Anträge ein vereinfachter Nachweis über die finanzielle Notlage ausreichen.

Die Aufstockung des Darlehensfonds soll am kommenden Dienstag (7. April) im Senat beschlossen werden. In der kommenden Woche soll auch bereits die Antragsstellung möglich sein.

Ansprechpartner für die Medien:
Sebastian Rösener, Sprecher der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tel.: +49 421 361- 83155, E-Mail: sebastian.roesener@wissenschaft.bremen.de