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Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz

Aktueller Stand Corona in Bremen - Mittwoch, 25. März, 18 Uhr

25.03.2020




Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 212 7 35 1
Stadtgemeinde Bremen 196 7 35 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 16 0 0 0

(Datenstand: 25.03.2020; Quelle: Gesundheitsämter Bremen und Bremerhaven; 14:00 Uhr)

Am heutigen Mittwoch (25.03.2020) musste in Bremen der erste Todesfall in Verbindung mit einer Infektion mit SARS-CoV-2 vermeldet werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung, der nach verschiedenen Vorerkrankungen im Alter von 76 Jahren am frühen Morgen im Klinikum Bremen-Mitte verstorben ist.

In der Altenpflegeeinrichtung, in der auch der Verstorbene lebte, sind fünf weitere Infektionen bei Mitbewohnerinnen bzw. Mitbewohnern bekannt. Das Gesundheitsamt ist bereits seit der ersten bekannten Infektion in engem Kontakt mit der Einrichtung und hat dort bereits Maßnahmen mit der Heimleitung besprochen und umgesetzt. Zum Beispiel werden die infizierten Personen in einem isolierten Bereich der Einrichtung untergebracht.

Mit großem Dank wurde heute eine Spende verschiedener Artikel für persönliche Schutzausrüstungen entgegengenommen. Diese erreichte das Gesundheitsressort über die Handwerkskammer Bremen. Neben anderen Spenden kamen über 2000 Masken von der Tischler-Innung Bremen und 300 Masken von der Bremer Straßenbahn AG. Die gespendete Schutzausrüstung wurde heute gesichtet und katalogisiert und wird nun nach einem festen Schlüssel an Kliniken, Hebammen und Pflegeeinrichtungen verteilt. „Wir bedanken uns bei den Unternehmen, die ihre eigenen Bestände gespendet haben, um dem Land Bremen in der aktuellen Situation unterstützend zur Seite zu stehen. Jede einzelne Spende, egal welcher Größe, ist mit herzlichem Dank angenommen worden“, so Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.

Weitere Spenden können gerne im Zentrallager der Gesundheit Nord, Erich-Kühlmann-Straße 5, 28197 Bremen, abgegeben werden. Die dort gespendeten Ausrüstungsgegenstände werden von dort unter anderem an Kliniken, Hebammen und Pflegeeinrichtungen verteilt.
https://www.bab-bremen.de/wachsen/beratung/task-force.html

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Ansprechpartner für die Medien: Lukas Fuhrmann, Pressesprecher bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Tel.: 0174 – 1766211, E-Mail: lukas.fuhrmann@gesundheit.bremen.de