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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Zwei Projekte des Umweltressorts bei Umweltmesse im Schloss Bellevue vertreten

05.02.2020

Die ‚Woche der Umwelt‘ ist eine Umweltmesse des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und findet mit rund 190 Aussteller am 9. und 10. Juni 2020 im Park von Schloss Bellevue statt. Das Bremer Senatsressort für Klimaschutz und Umwelt ist mit gleich zwei Projekten bei der Messe vertreten, bei der innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit präsentiert, diskutiert und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden sollen.

In die Auswahl der Expertenjury aus insgesamt 440 Bewerbungen haben es folgende Projekte aus dem Hause der Senatorin Dr. Maike Schaefer geschafft:

  • Kooperatives Schutzgebietsmanagement in Bremen – Hand in Hand für Grünland, Kiebitz und Co und
  • Bürgerschaftliches Engagement für den Klimaschutz. Bremen unterstützt nachhaltige Strukturen im Quartier

Parallel richtet die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall im Rahmen dieser Umweltmesse ein Fachforum aus, bei dem das Bremer Klimaanpassungsprojekt KLAS – Anpassungsstrategien an zunehmende Starkregenereignisse vorgestellt wird. (Projektinformationen online unter: www.klas-bremen.de)

Zum sechsten Mal seit 2002 findet diese Umweltmesse des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) statt. Drei weitere Projekte aus dem Land Bremen werden vertreten sein; die der Deutschen Klimastiftung, des Klimahauses Bremerhaven und des Alfred-Wegener-Instituts.

Kurzbeschreibung der Projekte:

Kooperatives Schutzgebietsmanagement in Bremen – Hand in Hand für Grünland, Kiebitz und Co
Naturschutz und Landwirtschaft – wie passt das zusammen? Bremen hat sich seit vielen Jahren für einen konsequent kooperativen Ansatz im Schutzgebietsmanagement entschieden. Und ist damit sehr erfolgreich. Als „Türöffner“ für die Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft erwies sich dabei der vom BUND Bremen 2008 initiierte freiwillige Wiesenvogelschutz. Heute nehmen nahezu alle Landwirte in den Projektgebieten daran teil, überwiegend auf intensiv genutzten Privatflächen. Gemeinsam mit Naturschutzmaßnahmen zur Pflege- und Entwicklung der Schutzgebiete, Ausgleichsmaßnahmen und Agrarumweltmaßnahmen entwickelte es sich zum Kern eines umfassenden Gebietsmanagements. Gemeinsames Ziel: Naturschutz kooperativ umsetzen. Um einen engen Kontakt zwischen allen Seiten herzustellen, spielen Gebietsbetreuer*innen eine zentrale Rolle. Sie sind im Gelände präsent und können Probleme häufig vor Ort lösen. Kommunikation und Vertrauen sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Seit 2016 wird das Gebietsmanagement im Rahmen eines ELER-Projektes (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums ) weiterentwickelt. Für die Zusammenarbeit wurde ein Projektbeirat gegründet, in dem Vertreter der Landwirtschaft und des Naturschutzes zusammenarbeiten. Kooperationspartner sind BUND LV. und der Bremer Landwirtschaftsverband e.V. Projektinformationen online

Bürgerschaftliches Engagement für den Klimaschutz. Bremen unterstützt nachhaltige Strukturen im Quartier
Erfolgreicher Klimaschutz beginnt vor Ort. Aus diesem Grund unterstützt Bremen aktiv das bürgerschaftliche Engagement und die Entwicklung nachhaltiger Strukturen für den Klimaschutz im Quartier. Hierzu wurde seit 2016 aktiv das Förderangebot „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums genutzt. 17 Nachbarschaftsprojekte werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit einem Volumen von rund 2,35 Millionen Euro zwei Jahre lang gefördert. In vielfältiger Weise können Bürger*innen in ihrem Alltag Klimaschutz vor Ort selber gestalten, ob im Repair Café, beim Upcycling, bei Tauschbörsen, dem urban gardening oder im KlimaCafe. Unterstützt durch die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (SKUMS) und der Klimaschutzagentur energiekonsens werden so zivilgesellschaftliche Strukturen für den Klimaschutz geschaffen. Eine wissenschaftliche Begleitstudie durch die Hochschule Bremen zeigt, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den Klimaschutz ist und das dies erhebliche Möglichkeiten bietet, um gleichzeitig Integration, soziale Teilhabe und vielfältige Aspekte von Lebensqualität in Stadtteilen und Quartieren zu fördern.

Kurzbeschreibung sowie weitere Informationen zur ‚Woche der Umwelt‘ online: Zum Aussteller auf www.woche-der-umwelt.de

Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: jens.tittmann@umwelt.bremen.de