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Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Aktuelles aus den Bremischen Häfen: Raumgebühren werden nicht erhöht - Lärm wird Gegenstand von Hafengebührenrabatten

28.11.2019

Für das Jahr 2020 werden in den Bremischen Häfen die Raumgebühren nicht erhöht. Das hat der Ausschuss für die Angelegenheiten der stadtbremischen Häfen (Mittwoch, 27.11.2019) einstimmig beschlossen. Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling: "Ich begrüße das sehr. Damit wollen wir die Hafenwirtschaft unterstützen und den gegenwärtigen Trend im Hafenumschlag verbessern."

Außerdem wird das seit 2012 bestehende Anreizsystem für eine umweltfreundliche Schifffahrt, der sogenannte Environmental Ship Index (ESI), auf Schiffslärm erweitert und angepasst. Schilling: "Schiffe, die einen Lärmmessreport gemäß definierter Standards vorlegen können, bekommen zusätzlich 20 ESI Punkte gutgeschrieben und erhöhen damit ihre Chance auf einen Rabatt der Hafengebühren. Die Häfen setzen damit auch einen Punkt der aktuellen Koalitionsvereinbarung um, der eine Weiterentwicklung des ESI vorsieht."

Neu ist auch eine mögliche Rabattierung der Binnenschiffe. Analog zur Seeschifffahrt erhalten Binnenschiffe, die mittels eines Maschinen-Zertifikats nachweisen können, dass ihre Antriebsmotoren bestimmte technische Anforderungen übertreffen, zehn Prozent Rabatt auf das zu zahlende Hafengeld.

Ansprechpartner für die Medien:
Sebastian Rösener, Pressesprecher bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tel.: (0421) 361-83155, E-Mail: sebastian.roesener@wissenschaft.bremen.de