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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Verkehrsministerkonferenz beschließt Verbesserungen für Fußverkehr

10.10.2019

Die Verkehrsministerkonferenz hat heute (10.10.2019) einen Antrag der Länder Bremen und Baden-Württemberg zur Verbesserung des Fußverkehrs angenommen. Dazu Maike Schaefer, Bremer Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau: "Fußverkehr ist für eine klimafreundliche und stadtverträgliche Mobilität ein wichtiges, aber bislang durch Planung und Politik unterschätztes Element. Es freut mich sehr, dass diese Verbesserungen für Fußgängerinnen und Fußgänger jetzt beschlossen wurden. Fußverkehr beginnt und endet vor jeder Haustür und ist ein Thema für uns alle, wenn wir klimaschonend unterwegs sein wollen", so Senatorin Schaefer.

Die entscheidenden Eckpunkte, die in der Verkehrsministerkonferenz erörtert und beschlossen wurden, sind:

1. Flächen in der Stadt gerecht verteilen
Dazu Senatorin Schaefer: "Breite und attraktive Gehwege gibt es vielerorts nicht mehr, Pkw werden häufig ohne Rücksicht auf Gehwegen abgestellt. Das geht so nicht weiter, das müssen wir gemeinsam ändern, nicht nur in Bremen, sondern bundesweit. Es ist gut, dass künftig den Belangen des Fußgängerverkehrs und hier vor allem besonders von Kindern und älteren Menschen ein höherer Stellenwert eingeräumt wird."

2. Fußverkehr als ein Thema für Bund und Länder
Senatorin Schaefer sieht dies auch als zentrales Thema für die Bundesebene an. "Beim Fußverkehr haben wir bundesweit Nachholbedarf. Wir müssen den Fußverkehr barrierefrei und sicher machen, damit kein Kind mehr aus vermeintlichen Sicherheitsgründen mit dem Pkw zur Schule gefahren werden muss und Senioren auch ohne Pkw mobil sein können. Daher freue ich mich darüber, dass die Verkehrsministerkonferenz jetzt beschlossen hat, die Bundesregierung aufzufordern, ihre Aktivitäten im Bereich der Fußverkehrsförderung zu verstärken, gemeinsam mit Ländern und Verbänden eine bundesweite Fußverkehrsstrategie zu entwickeln, die Straßenverkehrsordnung im Hinblick auf die Sicherheit und Attraktivität des Fußverkehrs zu überprüfen und zu überarbeiten sowie bundesweit Modell- und Forschungsvorhaben zum Fußverkehr zu fördern."

3. Städte für Menschen gestalten - Fußverkehr finanzieren
Fußgänger beleben Wege, Straßen und Plätze und machen Städte und Gemeinden lebenswert. Insbesondere für Kinder und ältere Menschen ist Fußverkehr der Schlüssel zum gesellschaftlichen Leben. Dazu Senatorin Schaefer: "Entscheidend ist, dass die erforderlichen finanziellen Ressourcen nicht nur auf Landes- und Kommunalebene, sondern auch auf Bundesebene an die Bedürfnisse des Fußverkehrs insbesondere im Stadtverkehr angepasst wird. Der Bund hat hier Vorbildcharakter und kann den Fußverkehr durch gezielte Förderprogramme bundesweit voranbringen. Unabhängig davon ist Fußverkehr in der Praxis vor allem eine kommunale Aufgabe. Daher sind neben dem Bund alle Länder und Kommunen, gefordert, im Rahmen ihrer Zuständigkeit dem Fußverkehr mehr Raum zu geben und ihn sicherer zu gestalten."

Im Download:
Antragstext VMK Fußverkehr PDF (pdf, 17.7 KB)

Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: jens.tittmann@umwelt.bremen.de
Web: www.bauumwelt.bremen.de