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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration | Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Senator Dr. Loske und Staatsrat Dr. Schuster eröffnen Familien- und Quartierszentrum in der Neuen Vahr Nord

27.05.2010

Es ist ein Ort der Unterstützung, des Austauschs, der Begegnung, der Beschäftigung, der Bildung, der Beratung und der Integration. All diese Funktionen hat das neue Familien- und Quartierszentrum in der Neuen Vahr Nord, das heute (Donnerstag, 27. Mai 2010) von Senator Dr. Reinhard Loske und Staatsrat Dr. Joachim Schuster feierlich eröffnet wurde.

„Das Familien- und Quartierszentrum ist ein gelungenes Beispiel für den Umbau der Neuen Vahr zu einem familien- und altengerechten Stadtquartier, das bundesweit Beachtung findet. Es ist ein weiterer Baustein, Bremens Wohngebiete den demographischen Veränderungen anzupassen und sie damit zukunftsfähig zu machen“ sagte Bausenator Dr. Loske. „Wir wollen mit den Angeboten im Familien- und Quartierszentrum dazu beitragen, die Lebenssituation der Menschen in der Neuen Vahr Nord durch zahlreiche Angebote zu verbessern. Ziel ist außerdem, die Solidarität untereinander zu fördern. Das Haus steht Bewohner/innen aller Generationen und Kulturen offen“, ergänzte Staatsrat Dr. Schuster.

Dass das Haus gut angenommen wird, war schon bei der Eröffnungsfeier zu spüren. Viele nahmen die Möglichkeit wahr, sich über die Angebote des neuen Stadtteil-Knotenpunkts zu informieren. Bei den Kindern, aber auch bei dem einen oder anderen Erwachsenen stieß der generationenübergreifende Spielplatz des Quartierszentrums auf gute Resonanz.

Das Familien- und Quartierszentrum Neue Vahr Nord erstreckt sich über die Gebäude der Heilig-Geist-Kirche, das Waschhaus der Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA und das angrenzende Gebäude der Sparkasse. Die neue Gemeinschaftseinrichtung entstand durch Umnutzung, Umbau und räumliche Zusammenfassung mehrerer Gebäude in unterschiedlichem Eigentum und der dazwischen liegenden Freifläche. Hierfür wurde ein übergreifendes Trägermodell zwischen der Stadt Bremen, der Kirchengemeinde und Anbieter/innen sozialer Dienstleistungen entwickelt. Projektpartner/innen des Familien- und Quartierszentrums sind: das Amt für Soziale Dienste Bremen, Haus der Familie Vahr, Heilig-Geist-Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde in der Neuen Vahr, St. Petri Kinder- und Jugendhilfe, Advertus GmbH & Co KG, Pflege-, Senioren- und Familiendienste, Förderwerk Bremen GmbH, Elterninitiative Philipp-Scheidemann-Straße sowie der Förderverein des Familien- und Quartierszentrums. Alle Projektpartner/innen sind bereits heute im Quartier aktiv und bekannt. Der Bauträger für den Umbau war die Gewoba. Die Umbaumaßnahmen des Familien- und Quartierszentrum kosteten 1.121.000 Euro, davon 930.000 Euro für den Umbau des Waschhaus und den Außenraum.

Die Finanzierung teilt sich wie folgt auf:

Senator für Bau: Soziale Stadt (2007, 2008) 432.000 Euro
BM Bau: ExWoSt - Anteil an investiven Kosten 270.000 Euro
GEWOBA: Eigenanteil 148.000 Euro
Senatorin für Soziales: 80.000 Euro

Für den Umbau der Kirchenräume wurden Eigenmittel der Bremischen Evangelischen Kirche und 100.000 Euro aus der Stiftung Wohnliche Stadt eingeworben. Für den Umbau des Sparkassengebäudes zur Krippe wurden 51.000 Euro Impulsgelder und St. Petri Eigenmittel in Höhe von 40.000 Euro eingesetzt.