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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Tage der Schmuddelecke Helenenstraße sind gezählt

Mit dem Abriss der Mauer vor der Helenenstraße startet die Neugestaltung der Straßenmündung

02.04.2019

Wilde Müllablagerungen und illegales Urinieren prägen die Kreuzungssituation Helenenstraße, Ecke Vor dem Steintor. Dieser dunkle, schmuddelige und stinkende Bereich ist seit Längerem ein Ärgernis für die Anwohnerinnen und Anwohner und eine Zumutung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Müllabfuhr. Durch eine ganze Reihe von Maßnahmen, die heute (Dienstag, 2. April 2019) mit dem Abriss der Begrenzungsmauer starten, soll dieser Bereich in Zukunft freundlicher und ordentlicher werden. Dazu gehört auch die behutsame Teilöffnung der Helenenstraße. Zudem wird ein fest installiertes öffentliches Urinal errichtet sowie Fahrradabstellmöglichkeiten und mehr Licht installiert.

Umweltsenator Joachim Lohse begrüßt die städtebauliche Umgestaltung des kleinen Platzes: „Wir lösen damit zum einen das Müllproblem und schaffen zum anderen einen offenen Raum mitten im Viertel, der neue Nutzungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Fahrradabstellplätze bietet.“ Senator Lohse dankte vor allem den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches für die jetzt geschaffene einvernehmliche Lösung.

Auch Innensenator Ulrich Mäurer zeigt sich sehr erfreut über die Umbaumaßnahmen: „Damit lösen wir eine weitere Schmuddelecke mitten im Viertel auf, die der Polizei in der Vergangenheit, insbesondere bezogen auf Drogendelikte aber auch im Bereich der Gewaltprävention, nur schwer zu kontrollieren war. Das gilt auch für die Teilöffnung des Rotlichtbereiches im hinteren Teil der Helenenstraße.“

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Die Arbeiten für den Abriss der Mauer vor der Helenenstraße haben begonnen. Damit startet die Neugestaltung der Straßenmündung

Beiratssprecher Steffen Eilers betonte ebenfalls, wie wichtig dieser Schritt für den Stadtteil ist: „Wir haben es am Runden Tisch gemeinsam geschafft, dass dieser zentrale Ort im Steintor offener und heller und somit sicherer gestaltet wird. Wie auch immer man zu Prostitution steht, so ist es für die dort arbeitenden Frauen wie auch für die Anwohner ein Gewinn, dass diese Straße nicht mehr fast mittelalterlich abgeschottet wird. Durch die Öffnung und Neugestaltung wird aus dieser Schmuddelecke wieder mehr ein Teil unserer Stadt. Und das ist gut so!"

Sabiene Bolz von Nitribitt, dem Verein für die Beratung von Prostituierten, sagte dazu: „Die sehr sachliche und intensive Arbeit am Runden Tisch hat letztlich zu einem guten Ergebnis geführt. Die behutsame Teilöffnung in Verbindung mit der Neugestaltung des Platzes ist ein Schritt aus der Schmuddelecke."

Gleichzeitig intensiviert die Bremer Stadtreinigung ab Anfang April die Beratungs- und Kontrollmaßnahmen in Bezug auf die dauerhaft auftretenden illegalen Müllablagerungen. „Bis zum Ende der Baumaßnahme werden regelmäßig Beratungen und Kontrollen vor Ort durchgeführt sowie der Anschluss mit Restmüllgefäßen der umliegenden Häuser überprüft“, so Daniela Enslein vom Vorstand der Bremer Stadtreinigung.

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