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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Im Sporthaushalt stehen 75.000 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingen bereit


Integrationsbudget „Sport für Flüchtlinge“: 3.800 Euro in der ersten Tranche

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05.02.2019

Mit 75.000 Euro für Investitionen und laufende Kosten fördert die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Sportvereine bei Projekten zur Integration von Geflüchteten durch den Sport. Die ersten Anträge von Vereinen haben heute (Dienstag, 5. Februar 2019) der Sportdeputation vorgelegen und deren Zustimmung gefunden. Mit den Finanzmitteln aus dem Integrationsbudget „Sport für Flüchtlinge“ können die Vereine ihren eigenen Aufwand sowie kleinere und größere Anschaffungen finanzieren. Zwei Vereine haben bislang insgesamt 3.800 Euro beantragt. „Das Sportamt freut sich über weitere Anträge“, sagte Sportsenatorin Anja Stahmann. Im vergangenen Jahr hätten immer noch fast 1.400 Geflüchtete in Bremen ihre neue Heimat gefunden: „Das Thema Flucht mag aus den Schlagzeilen weitgehend verschwunden sein. Aber es kommen immer noch Menschen an und Unterstützung bei der Integration bleibt weiter wichtig. Der Vereinssport kann da eine ganz wichtige Rolle spielen.“

Der Allgemeine Gröpelinger Sportverein (AGSV) Bremen von 1908 bekommt 2.600 Euro für die Integration von Geflüchteten aus Syrien und dem Iran im Fußball. Bereits im Jahr 2018 hatte der Verein eine Mannschaft mit Geflüchteten aus Syrien in den Spielbetrieb des Bremer Fußballverbandes integriert. In diesem Jahr soll eine weitere Mannschaft folgen und daher mit Sportkleidung und Sportgeräten ausgestattet werden.

1.200 Euro hat die Deputation freigegeben für den TuS International Bremen, der nach einem ersten Kurs im Jahr 2018 erneut „Karate für Flüchtlinge“ anbietet.

Weitere Vergaberunden soll es im Laufe des Jahres geben, die Vereine können sich fortlaufend um die Mittel bewerben.