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Die Senatorin für Kinder und Bildung

40. Bremer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Festakt mit Werder-Präsident an der Oberschule Schaumburger Straße

11.12.2018
Schulleiterin Annette McCallum und Werder Präsident Hubertus Hess-Grunewald bei der Übergabe des Trikots. , jpg, 41.1 KB
Schulleiterin Annette McCallum und Werder Präsident Hubertus Hess-Grunewald bei der Übergabe des Trikots.

Die Oberschule an der Schaumburger Straße ist die vierzigste Schule im Land Bremen, die den Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"tragen darf. Mit einem Festakt wurde die Auszeichnung gefeiert. Dabei freute sich Schulleiterin Annette McCallum nicht nur über das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, ihres Kollegiums und aller Mitarbeitenden, sondern auch über besondere Gäste. Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald hatte spontan zugesagt, eine Rede zu halten. "Ich bin tief beeindruckt von der Arbeit in dieser Schule. Mich berührt das Engagement gegen Rassismus, für Courage sehr. Gerade angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung ist es wichtig, sich klar zu positionieren. Und das tut diese Schule auf besondere Art und Weise."Es sei wichtig, nicht aufzugeben und immer wieder dialogbereit zu sein. Gegen Diskriminierung einzutreten, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der man sich immer wieder stellen müsse, so Hess-Grunewald.

Dem pflichteten die "Auszeichnungs-Patinnen"der Schule Alina Otto, Bundesliga-Handballerin bei Werder Bremen, und Birte Habel vom Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung bei. "Wir sind sehr stolz darauf, Patinnen zu sein. An dieser Schule werden Kinder und Jugendliche auch demokratisch stark gemacht", so die einhellige Meinung.

Die Schul-Patinnen für „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage“ Alina Otto (l.) und Birte Habel. , jpg, 26.6 KB
Die Schul-Patinnen für „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage“ Alina Otto (l.) und Birte Habel.

Zuvor hatten Siebtklässler ihr Engagement mit einem nachdenklich machenden Theaterstück und viel Musik unterstrichen. "Es gibt diverse Formen, sich für Vielfalt einzusetzen", so McCallum und nahm vom Werder Präsidenten auch gerne ein "Trikot der Vielfalt", unterschrieben von den Werder-Profi-Fußballern, entgegen.

Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, gratuliert ebenfalls: "40 Schulen ohne Rassismus, mit Courage. Das ist eine beeindruckende Anzahl und die wird in unserem Bundesland sicherlich weiter anwachsen. Das Engagement der Schulen, gegen jede Art von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit einzutreten, ist die richtige Antwort auf totalitäre und demokratiegefährdende Ideologien. Die Selbstverpflichtung der Schülerinnen und Schüler sowie des pädagogischen Personals beginnt im Schulalltag mit einem respektvollen Umgang, bei Gewaltfreiheit und Toleranz. Das wird an Bremer Schulen gelebt. Danke dafür."

Hintergrund:
Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es bietet Kindern, Jugendlichen, Lehrkräften und allen Mitarbeitenden die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Dem größten Schulnetzwerk in Deutschland gehören mittlerweile mehr als 2.700 Schulen an, die von rund eineinhalb Millionen Schülerinnen und Schülern besucht werden (Stand: Mai 2018). Unterstützungen gibt es dabei von mehr als 70 Koordinierungsstellen und 350 außerschulischen Kooperationspartnern.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Fotos: Pressestelle, Die Senatorin für Kinder und Bildung
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