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Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Wissenschaftsrat Deutschland gibt grünes Licht für Forschungsbau der Universität Bremen

27.04.2018

Gemeinsame Pressemitteilung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Universität Bremen:

Bremens Wissenschaftssenatorin und der Rektor der Universität Bremen freuen sich über die aktuelle Entscheidung des Wissenschaftsrates: Dieser hat sich in seiner heutigen Sitzung, Freitag, 27. April 2018, für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes an der Universität Bremen ausgesprochen – dem Zentrum für Tiefseeforschung (ZfT). „Die Empfehlung des Wissenschaftsrats ist ein erneuter Beleg für die exzellente Forschung an der Universität Bremen“, sagt Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt. Bei dem Forschungsneubau handelt es sich um ein Projekt für die Meereswissenschaften der Universität Bremen. „Ziel des geplanten Zentrums für Tiefseeforschung ist es, die Expertise in diesem Bereich zu bündeln und durch die Entwicklung von neuen Technologien weitere wissenschaftliche Durchbrüche zu Prozessen in der Tiefsee zu erlangen“, so der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter.

Der Förderantrag für das ZfT musste ein hartes Wettbewerbsverfahren durchlaufen. Im Rahmen im des Bund-Länder-Programms Forschungsbauten empfiehlt der Wissenschaftsrat auf der Grundlage harter Kriterien über die gemeinsame Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen einschließlich Großgeräten der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), welche Maßnahmen realisiert werden sollen.
„Das Programm zur Förderung von Forschungsbauten und Großgeräten ist von hoher Bedeutung für die Länder“, so Senatorin Quante-Brandt. „Die erheblichen Fördermittel tragen dazu bei, die nationale und internationale Sichtbarkeit der Standorte zu erhöhen.“

Kooperation mit dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen
Das ZfT-Gebäude soll auf dem Campus in unmittelbarer Nachbarschaft des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen errichtet werden. Organisatorisch wird das ZfT dabei unter dem Dach der „Research Faculty“ MARUM angesiedelt werden. Die Gesamtkosten für das Projekt mit einer Nutzfläche von ungefähr 4.000 Quadratmetern sind auf rund 38 Millionen Euro angesetzt. Diese teilen sich der Bund und Bremen je zur Hälfte.

Zweiter Forschungsbau nach dem LION
Der Neubau des ZfT wäre das zweite vom Bund mitfinanzierte Forschungsgebäude der Universität Bremen. Im Jahr 2008 gelang es bereits, mit dem vom Bremer Institut für angewandte Strahltechnik (BIAS) genutzten LION („LIcht- und Optische TechnologieN“) erfolgreich einen Antrag im Programm zu platzieren.

Nach Verabschiedung der Empfehlungen durch den Wissenschaftsrat bleibt die endgültige Entscheidung der GWK in ihrer nächsten Sitzung vorbehalten.

Weitere Informationen: http://www.wissenschaftsrat.de