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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Freie Hansestadt Bremen setzt 3,2 Millionen Euro zum Abbau der Arbeitslosigkeit von Menschen mit Schwerbehinderung ein

26.02.2018

Die Freie Hansestadt Bremen, die Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven, das Jobcenter Bremen und das Jobcenter Bremerhaven unterzeichnen am 28. Februar 2018 die Vereinbarung über das Arbeitsmarktprogramm Inklusive Ausbildung. Dieses ersetzt das Ende 2017 ausgelaufene Arbeitsmarktprogramm PLUS und läuft bis Ende 2021.

Das Arbeitsmarktprogramm Inklusive Ausbildung sieht Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber vor, die Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen. Dabei entfällt die zuletzt gewährte Prämie an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Im Vergleich zum bisherigen Programm werden künftig nun auch Ausbildungsplätze gefördert.
Das Programm Inklusive Ausbildung soll dazu beitragen, das Einstellungsverhalten von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern positiv zu beeinflussen. Vorbehalte von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, Menschen mit Schwerbehinderung einzustellen und zu beschäftigen, sollen dadurch abgebaut werden.

Das Gesamtfördervolumen über die Laufzeit von vier Jahren beträgt 3,2 Millionen Euro. Das Arbeitsmarktprogramm wird aus Mitteln der Ausgleichsabgabe des Landes finanziert.

Die Verwaltungsvereinbarungen über das Arbeitsmarktprogramm werden am Mittwoch, den 28. Februar 2018 von Dr. Götz von Einem (Agentur für Arbeit Bremen - Bremerhaven), Thorsten Spinn (Jobcenter Bremen), Friedrich-Wilhelm Gruhl (Jobcenter Bremerhaven) und David Geduldig (Amt für Versorgung und Integration Bremen) unterzeichnet.