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Senatskanzlei

Staatsrätin Hiller: Bremer Know-how für Entwicklungsprojekte nutzen

13.02.2018

Moderne Technologie für nachhaltige Entwicklung nutzen – das ist das Ziel des zu Jahresbeginn in Benin und Togo gestarteten Projektes "Earth Observation. Erdbeobachtung für nachhaltige Entwicklung in Afrika".
Vertreterinnen und Vertreter aus beiden afrikanischen Ländern sind seit Sonntag (11.02.2018) zu Gast in Bremen, um sich mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit über Technologieentwicklung, Marktchancen und Möglichkeiten der Kooperation auszutauschen.

Bei einem Empfang im Europa-Punkt Bremen begrüßte die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, die achtköpfige Delegation. "Raumfahrttechnik spielt bei der Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung eine wichtige Rolle. Bremen ist hier gerne Partner – und kann seine langjährigen Erfahrungen als ein führender Raumfahrtstandort in Europa und in der Entwicklungszusammenarbeit einbringen."

Staatsrätin Ulrike Hiller mit den VertreterInnen der beiden afrikanischen Ländern sowie MitarbeiterInnen der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, jpg, 43.8 KB
Staatsrätin Ulrike Hiller mit den VertreterInnen der beiden afrikanischen Länder sowie MitarbeiterInnen der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit

Im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Earth Observation" soll bis 2019 mit Hilfe von Bremer und Brüsseler Unternehmen ein Instrument zur Erdbeobachtung in Benin und Togo entwickelt werden. Der Fokus wird dabei auf dem Erhalt der Biodiversität und dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen im Delta des Flusses Mono in Benin und Togo liegen. Ziel ist es, durch ein Monitoring der Biodiversität ökologisch besonders wertvolle Gebiete zu identifizieren und gemeinsam mit Initiativen vor Ort Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

Das auf zwei Jahre angelegte Programm wird von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit sowie der Senatsbehörde für Wirtschaft, Arbeit und Häfen in Bremen finanziert.

Foto: BBEE