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Senatskanzlei

Kommission "Zukunft.Bremen 2035" nimmt Arbeit auf

18.09.2017

Das Land Bremen befindet sich auf der Zielgeraden der Haushaltskonsolidierung, auch wenn 2018 und 2019 finanzpolitisch noch zwei sehr herausfordernde Jahre werden. Doch das sehr gute Ergebnis bei den Verhandlungen zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen hat für das Land Bremen mit seinen beiden Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven eine gute finanzpolitische Perspektive eröffnet. Ab 2020 gilt es, diesen neuen Handlungsspielraum zu nutzen. Dazu hat der Senat die Kommission „Zukunft.Bremen 2035“ ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Bremer Akteuren und externen Fachleuten Perspektiven für die Zukunft Bremens und Bremerhavens zu entwickeln.

Bürgermeisterin Linnert und Bürgermeister Sieling (2. u. 3. v.li.) während des Eröffnungsplenums (ganz links, Bürgermeister Paul Bödeker in Vertretung für Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz), jpg, 47.7 KB
Bürgermeisterin Linnert und Bürgermeister Sieling (2. u. 3. v.li.) während des Eröffnungsplenums (ganz links, Bürgermeister Paul Bödeker in Vertretung für Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz)

Unter großer Beteiligung sind deshalb heute (Montag, 18. September 2017) die rund 60 Mitglieder des Zukunftsrats Bremen und der Zukunftskommission im Rathaus der Freien Hansestadt Bremen zu ihrer gemeinsamen Auftaktsitzung zusammengekommen. Mit dem heutigen Klausurtreffen nehmen die drei Gremien der der Kommission „Zukunft.Bremen 2035“ (Zukunftskommission, Zukunftsrat, Perspektivgruppen) offiziell ihre Arbeit auf.

Im Festsaal des Bremer Rathauses begrüßt Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktsitzung der Kommission
Im Festsaal des Bremer Rathauses begrüßt Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktsitzung der Kommission "Zukunft.Bremen 2035"

Zu Beginn der Sitzung sagte Bürgermeister Sieling: „Die Notwendigkeit, sich hier und heute Gedanken über ein lebensfähiges und lebenswertes Land Bremen im Jahr 2035 zu machen, diese Notwendigkeit besteht völlig unabhängig von den neuen finanziellen Spielräumen, die wir ab dem Jahr 2020 haben werden. Ich will damit ganz deutlich sagen: Die vor uns liegende Aufgabe in Kommission, Zukunftsrat und den Perspektivgruppen besteht keineswegs in erster Linie darin, einen Verteilvorschlag für zusätzliche Mittel zu erarbeiten! Die zentrale Aufgabe besteht vielmehr darin, eine möglichst breit getragene und dadurch abgesicherte Vorstellung davon zu erarbeiten, wie Bremen und Bremerhaven im Jahre 2035 ‚aussehen‘ sollen und wie diese Zielvorstellung am besten erreicht werden kann.“
Bürgermeisterin Linnert ergänzte in ihrem Wortbeitrag: „Ich freue mich auf spannende Diskussionen über Bremens Entwicklung im nächsten Jahrzehnt. Externe Fachleute werden mit ihren Ideen und Visionen für neue Denkanstöße sorgen. Wir starten heute einen spannenden Prozess mit hoffentlich vielen kreativen Impulsen für eine nachhaltige Entwicklung Bremens und Bremerhavens.“

Mehr Informationen über die Arbeit, die Gremien sowie den Zielen und den Arbeitsinhalten der Kommission „Zukunft.Bremen 2035“ unter www.zukunft.bremen.de

Fotos: Senatspressestelle